Psychotricks: Sportlicher Ansporn durch Speckröllchen

Die Angst vor der Wampe spornt zum Sport an
Die Vorstellung eines unschönen Rettungsrings treibt ihn zum Sport

Bierbauch und Wabbelarme möchte keiner haben. Aber wer sie sich am eigenen Körper vorstellt, motiviert sich besser zum Sport

Die Angst vor dem Dicksein motiviert Menschen mehr zum Sport als die Aussicht auf einen durchtrainierten Körper, zeigt eine britische Studie der University of Bath’s School of Management. Der Ansporn "Wenn du nicht trainierst, gibt es Speckröllchen" greift also besser als "Wenn du trainierst, bekommst du ein Sixpack."

Die Wissenschaftler um Brett Martin analysierten insgesamt 281 Probanden in Hinblick auf ihre Trainingsmotivation. Ergebnis: Die Aussicht auf Erfolg motiviert nicht so stark wie die Angst zu versagen. Wer nicht dick sein möchte, greift eher zu den Laufschuhen. Das soll vor allem für die Werbung interessant sein. "Wie sich die Kunden in der Zukunft sehen, hat einen starken Einfluss darauf, ob sie ein Produkt oder eine Dienstleistung weiterhin benutzen", sagt Studienleiter Brett Martin.

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