Sport im Urlaub: Sportreisen aussuchen und buchen

Sportreise buchen
Sporturlaub: Achten Sie auf die Wahl des Sportreiseveranstalters!

Bewegung im Urlaub? Super Idee! Aber: Der Spaß steht und fällt mit der Wahl des richtigen Sportreiseveranstalters. Hier unsere Tipps, wie Sie Ihre Sportreisen richtig aussuchen und buchen

Wer bei der Wahl des Reiseveranstalters einige Grundregeln befolgt, kann sich Enttäuschungen ersparen:

1. Spezialist oder Generalist?: Entscheiden Sie vorher, was Sie wollen: Wer eine normale Kondition hat und etwas Bewegung will, liegt mit einer „Aktivreise“ richtig.
Vorteil: Sie können sich vor Ort entscheiden, wann Sie was machen, ob Sie heute also schwimmen, skaten, biken oder lieber neue Sportarten austesten möchten.

2. Entwicklungshilfe : Sie wollen die Ferien nutzen, um in Ihrer Lieblingsdisziplin den entscheidenden Schritt voranzukommen? Dann wählen Sie ein Spezialprogramm für die jeweilige Sportart.

3. Anfänger oder Profi?: Damit sich der gemütliche Fahrradurlaub nicht als Tour de France entpuppt, klären Sie vorher: Wie hart und wie viele Stunden täglich wird trainiert? Wurde dieses Programm bereits mehrmals durchgeführt?

4. Die richtige Adresse : Den richtigen Spezialanbieter findet man in den Gelben Seiten, Reisebüros, Szenemagazinen oder im Internet mit verschiedenen Suchmaschinen. Kataloge und Homepages der Veranstalter geben einen ersten Eindruck. Noch besser: Tipps von Sportfreunden, die schon mal eine vergleichbare Reise gemacht haben. Merke: Nicht jeder legt Wert auf ein eigenes Zimmer und die tägliche Waschgelegenheit, so lange das Surfrevier stimmt.

5. Wie Sie Blender meiden : „Die zu erkennen, ist nicht einfach“, sagt Burkhard Gieseler, Diplom-Sport-lehrer und Mitinhaber von „Windbeutel Reisen“ in Köln. Sein Tipp: „Scheuen Sie sich nicht, Reiseleitern oder Trainern viele Fragen zu stellen.“

Klären Sie vor einer Buchung besonders folgende Punkte:

  • Gibt es eine Mindestteilnehmerzahl?
  • Wer führt das Sportprogramm durch?
    Ist die Reiseleitung persönlich engagiert?
  • Hat der Kursleiter eine offizielle Trainerlizenz und wird die Schule von einem Verband anerkannt?
  • Bei materialintensivem Sport wie Tauchen oder Surfen: Wie alt ist die Ausrüstung, in welchem Umfang ist sie vorhanden?
  • Tritt die Versicherung des Veranstalters bei Unfällen, Material- und Personenschäden ein?

Dem Gefühl folgen: An den Antworten auf diese Fragen lässt sich bereits erkennen, wie der Veranstalter mit Ihren Bedenken umgeht. Die Alarmglocken sollten klingeln, wenn immer nur ein Anrufbeantworter läuft oder wenn ein Angestellter Sie mit knappen Antworten oder Allgemeinplätzen abwimmelt. Burkhard Gieselers Rat lautet: „Wer ein schlechtes Gefühl hat oder unsicher ist, der sollte sich lieber für einen anderen Veranstalter entscheiden.“

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