Tatort Arbeitsplatz: Spuren verwischen im Büro

Heikel: Quickie bei der Arbeit
Hinterlassen Sie nie irgendwelche Spuren

Nicht jeder muss wissen, was Sie so treiben. Vor allem, wenn’s nichts mit dem Job zu tun hat

Surf-Spuren: Na, während der Arbeit bei Ebay mitgeboten? „Wenn Sie den Browser-Cache-Speicher leeren und Cookies löschen, findet keiner was auf Ihrem Rechner“, erklärt Christiane Hornig von der Fachzeitschrift „Connect“. Im Internet-Explorer kommen Sie über das Menü „Bearbeiten – Optionen – Erweitert“ (oder „Cookies“) zum Lösch-Button. Vorsicht bei Netzwerken: Der Administrator sieht alles!

Alkohol-Spuren: Lecker, das Bier! Blöd, dass Ihr Chef doch noch ins Büro kommen will. „Alkohol spült Wasser und Mineralien aus dem Körper“, sagt Dr. Claudia Stein-Hammer, Ökotrophologin aus Mainz. Wer drei Bier intus hat, trinkt einen halben Liter Wasser. Vitamin-Brausetablette, Koffein oder Alka-Seltzer verzögern die Alkoholaufnahme. Pfefferminz tilgt Ihre Fahne. Leere Flaschen ausspülen und verstecken.

Sex-Spuren: Ein Quickie im Materialraum ist heikel. Deshalb: 1) Vergessen Sie die Nummer auf dem Kopierer – denken Sie an mögliche Beweisfotos am schwarzen Brett. 2) Hinterher auf die Kleidung achten: Eine offene Hose oder ein auf links gezogenes Shirt sind auffällig. 3) Kein Gen-Material für einen DNA-Test hinterlassen – nirgendwo!

Brems-Spuren: Schauen Sie nicht nur nach vorn! Benutzen Sie die Klobürste. Eine schon versiffte Toilette müssen Sie aber nicht säubern. Tipp, damit niemand denkt, dass Sie der Schmierfink sind: Deckel hochklappen – ein Stehpinkler ist unverdächtig.

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