Schwitzen: Strategien gegen Achselschweiß

Lauwarmes Duschen hilft gegen Schweißgeruch
Lauwarmes Duschen hilft gegen Schweißgeruch, heißes Duschen dagegen fördert die Schweißbildung

Diese Textilien, Lebensmittel und Gewohnheiten tragen dazu bei, Achselschweiß in Schach zu halten

  • Luft an die Haut lassen Enge Kleidung aus Kunststoff gibt den Schweiß nicht nach außen ab – starkes Schwitzen ist die Folge. Ideal ist luftdurchlässige Kleidung aus Naturfasern wie Baumwolle, Leinen oder Leder. Spezielle "Anti-Smell-Kleidung" gibt es im Bekleidungsfachhandel. Die Textilien sind mit speziellen Zuckerverbindungen präpariert. Der Zucker im Stoff nimmt die Geruchsmoleküle auf und gibt sie erst bei der nächsten Wäsche wieder ab.
  • Lauwarm duschen Zu heißes Duschen oder Baden fördert dagegen die Schweißbildung
  • Spezial-Deo verwenden Präparate mit hochkonzentrierten Aluminiumsalzen werden auf die trockene Haut aufgetragen und verschießen die Ausgänge der Schweißdrüsenausgänge. Der Schweißfluss wird so reguliert. Allerdings können durch das Spezial-Deo Hautreizungen wie Rötungen und Juckreiz verursacht werden.
  • Sauna besuchen Durch regelmäßige Saunagänge wird das Kühlsystem des Körpers trainiert und die Schweißbildung dadurch reguliert. Wichtig ist es, den Flüssigkeits- und Salzverlust nach der Sauna mit Wasser und Apfelschorle wieder auszugleichen.
  • Salbei und Co. Verschiedene Heilkräuter können die Schweißdrüsen so zusammenziehen, dass sie weniger Schweiß absondern. Eines der bekanntesten ist Salbei. Salbei gibt es als ätherisches Öl, Kapselpräparat oder Tee. Auch für die äußerliche Anwendung geeignet sind Deos mit ätherischen Ölen, zum Beispiel von dem australischen Teebaum oder der Pfefferminze.
  • Baden mit Gerbstoffen Gut für übermäßiges Schwitzen an Händen und Füßen geeignet. Entsprechende Präparate gibt es in der Apotheke.
  • Richtig ernähren Meiden Sie heißen Kaffee und Tee, alkoholische Getränke, kalorienreiche Kost sowie scharfe Gewürze wie Pfeffer und Chili, da sie allesamt schweißtreibend sind. Unproblematisch sind dagegen leicht verträgliche Lebensmittel wie Joghurt, Obst und Rohkost.
  • Schweißdrüsen absaugen lassen Der Eingriff erfolgt ähnlich einer Fettabsaugung, pro Seite bleiben drei punktförmige Narben zurück. Die ambulante Operation beim Hautarzt dauert etwa eine Stunde und findet unter örtlicher Betäubung statt. Das Schwitzen unter den Achseln härt meist sofort nach dem Eingriff auf. Die Schweißdrüsen können nicht nachwachsen, und auch andere Stellen schwitzen durch den Eingriff nicht stärker. Die Kosten für die Operation, etwa 1500 Euro, werden in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen.

Quelle: Dr. Michael Prang "Vegetarier leben länger. Die 101 größten Gesundheitsirrtümer", Verlag C.H.Beck, 9,95 Euro

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