So kommen Sie nach Hause: Statt Taxi den Bus nehmen

Taxi fahren ist in Stuttgart besonders teuer
Darauf werden Sie an Karneval vergeblich warten

Nein, wir sprechen hier nicht von Kondomen. Und auch nicht davon, wie Sie um zwei Uhr nachts mit und gegenüber einer unbekannten Schönheit standfest bleiben

Aber es geht schon darum, wie Sie ins Bett kommen. Mit dem Taxi jedenfalls nicht. „Vor allem an Weiberfastnacht ist es nahezu unmöglich, ein Taxi zu bekommen“, sagt Brauckmann. „Wenn ein leeres auftaucht, kloppen sich die Leute sogar darum.“ Der einzige Ausweg: Busse und Bahnen fahren in dieser Zeit bis spät in die Nacht.

Auch wenn Sie Ihr Taxi zum Flughafen zwei Wochen vorher geordert haben: Verlassen Sie sich lieber nicht darauf, dass es kommt. Es könnte an einer roten Ampel von Wesen in Clowns- oder Skelett-Kostümen gekapert worden sein. Entweder benutzen Sie ebenfalls die öffentlichen Verkehrsmittel (und tun dann so, als ob Ihr Anzug die Verkleidung sei) oder Sie nehmen sich einen repräsentativen Mietwagen. Getrunken haben Sie ja ohnehin nichts. Den klaren Kopf werden Sie auch brauchen, wenn Sie sich – ohne die Nerven zu verlieren – durch den Verkehr schlängeln wollen.

So finden Sie ein nettes Bett

Spekulieren Sie nicht darauf, irgendeine Maus kennen zu lernen, bei der Sie sich aufs Ohr hauen können. Um entspannt feiern zu können, brauchen Sie eine feste Basisstation. „Auch kurzfristig ist die Suche nach einem Hotelbett nicht hoffnungslos“, sagt Klaus Odenthal, der Leiter des Köln Tourismus Office (Telefon 0221/19433 oder unter $(link:e:http://www.koeln.de|www.koeln.de). Dort hilft man Ihnen auch, wenn Sie ins Umland ausweichen müssen, weil Ihre Preisklasse in der Stadt ausgebucht ist. An Karneval kommt man ins Umland auch in der Nacht noch gut mit Bussen und Bahnen hin.

Ins Umland ausweichen! Auf jeden Fall! Dort haben Sie die größte Chance, ohne „Dä Sultan hätt Doosch“-Gegröle von der Straße her einschlafen zu können.

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