Der große Wurf

Wassermann
Er war dem Stein gleich hinterher gesprungen

Ein magischer Winkel bestimmt, dass ein aufs Wasser geworfener Stein oft springt, haben französische Forscher ermittelt

Die – vor allem männlich besetzte – Wissenschaft des Steinehüpfens ist einen entscheidenden Schritt voran gekommen. Jetzt ist klar: Der Erfolg hängt vor allem vom Winkel ab, mit dem ein Stein auf die Wasseroberfläche trifft.

20 Grad sollte dieser betragen, "das ist der magische Winkel", sagt Christophe Clanet vom "Forschungszentrum für Phänomene außerhalb des Gleichgewichts" in Marseille.

Zahllose Versuche mit einem eigens entwickelten motorisierten Katapult und Variationen von WInkel, Geschwindigkeit und Rotation ergaben die Gewinnerformel für den perfekten Steinwurf.

Durch die Drehung wird der Stein stabilisiert, eine Geschwindigkeit von mehr als 2,5 Metern pro Sekunde und flache runde Steine sind die weiteren Bedingungen für einen großen Wurf.

Übrigens: Bisher liegt der Weltrekord des Steine "flitschens" oder "ditschens" bei 38 Kontakten mit der Wasseroberfläche. Forscher halten jedoch noch höhere Zahlen für möglich.

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