Kopfschmerz-Umfrage: Strategien gegen Brummschädel

Men's Health Umfrage: Was tun Sie gegen Kopfschmerzen?
Men's Health Video-Umfrage: Was tun Sie gegen Kopfschmerzen

Was ist Ihre Strategie bei Kopfschmerzen? Wir haben auf der Straße nachgefragt. Plus: Wir verraten, woher die häufigsten Arten kommen und was Sie dagegen tun können

Spannungskopfschmerz: Der fühlt sich an wie ein zu enger Helm. "Er geht meist vom Nacken zur Stirn", sagt Dr. Peter Kropp von der Deutschen Kopfschmerz- und Migränegesellschaft. Ursachen: Stress, Verspannungen, Nikotin, Alkohol.
Das hilft: Bei Stress, Schmerzen: Bewegung. Oder ein Handtuch um den Kopf wickeln. "Es presst geweitete Blutgefäße zusammen, das entlastet", sagt Yousef Mohammad von der Ohio State University. Bier, Kippen weglassen.

Medikamentenkopfschmerz: Viele nehmen aus Angst vor Attacken Tabletten. Die übermäßige Einnahme führt zu Dauerschmerzen, Druckgefühl bis zu zehn Stunden täglich. Grund: Vermutlich kommt es zu einer Art Übersensibilisierung im Nervensystem, das Kopf und Gesicht versorgt.
Das hilft: Nehmen Sie Schmerzmittel nur bei akuten Beschwerden, möglichst nicht öfter als zehn mal pro Monat und nicht länger als an drei aufeinanderfolgenden Tagen. Forscher der Uni Essen fanden heraus: Einige Stoffe wirken kombiniert mit anderen noch besser. Beispiel: 250 Milligramm Aspirin in Alka-Seltzer geben (Karbonisierung erhöht die Aufnahme des Schmerzmittels) und dazu eine Tasse Kaffee trinken (Koffein reguliert die Hirnrezeptoren, die für starke Kopfschmerzen verantwortlich sind).

Migräne: Das pochende Stechen in Augen, Nacken und an Schläfen tritt einseitig auf, kann unbehandelt bis zu drei Tagen dauern. Hinzu kommen Übelkeit, Erbrechen, Licht-/ Geräuschempfindlichkeit.
Das hilft: Während einer Attacke sollten Sie sich in einen dunklen, geräuscharmen Raum legen. Bewegung verstärkt die Schmerzen. Ein geeignetes Medikament ist Paracetamol.

Clusterkopfschmerz: Sehr starker, einseitiger Schmerz, gefühlt wie ein heißes Messer im Auge. Hält einige Sekunden oder Minuten an. Weitere Symptome: ein tränendes Auge, eine laufende Nase.
Das hilft: Gehen Sie zum Arzt. Wirksam ist etwa eine Therapie mit reinem Sauerstoff.

Ein Risiko im Sommer sind Kopfschmerzen nach einer Cabrio-Tour. Auch die Arbeit am PC tun dem Kopf oft mal nicht gut. Wir verraten Ihnen, warum Sie ausgerechnet am Wochenende von Kopfschmerzen heimgesucht werden.

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