Musterschüler: Strebertum

Schon in der Schule unbeliebt
Er hat mehr getan als die anderen – und mehr erreicht

In der Schule wurden alle Streber gehasst – und wirklich angenehm sind sie auch heute nicht. Sie müssen aber kein Musterschüler sein, um Ihrem Ehrgeiz zu genügen

Nüchtern betrachtet ist ein Streber nur jemand, der mehr tut als andere – und deswegen auch mehr erreicht. Das ist die Reinform des Leistungsprinzips – und danach werden Sie ohnehin bewertet, wenn Sie nicht gerade Beamter sind. Es ist auch nicht das Streben an sich, das stört, sondern das Gehabe drumherum: das Fingergeschnipse im Unterricht, gepaart mit dem „Ich, Herr Lehrer, ich weiß es!“

Die Hartschalen-Aktenkoffer und die Passivleistungen im Sport – widerlich, diese Typen. Aber wenn Sie ein cooler Typ sind, in Jeans und Turnschuhen, der zufällig doppelt so viel leistet wie die Kollegen und deshalb auch schneller aufsteigt, wird niemand Sie Streber nennen, höchstens mal im Scherz.

Wichtig dabei: Nehmen Sie sich nicht zu viel vor, denn: „Sehr selbstbewusste Menschen setzen sich häufig unrealistische Ziele, die sie dann nicht einhalten können.“

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