Partnerschaft: Gebrochenes Herz echtes Gesundheitsrisiko

Beziehungsprobleme erhöhen das Risiko für Herzkrankheiten
Streit mit der Partnerin schlägt sich aufs Herz nieder

Lange Zeit nur im übertragenen Sinne gemeint, zeigt sich jetzt: Man kann wirklich an gebrochenem Herzen sterben

Streitigkeiten und Kritik in der Beziehung erhöhen das Risiko, an Herzproblemen zu erkranken um ein Drittel, so das Ergebnis einer Untersuchung des University College London. Personen, die in einer Partnerschaft nicht glücklich sind, können somit tatsächlich an gebrochenem Herzen sterben.

Streit führt zu Hormonschwankungen
Bisherige Studien hatten ergeben: Menschen, die einen Lebenspartner haben, sind im Durchschnitt gesünder als Singles. Läuft es aber in der Ehe schlecht, kann dieser Gesundheitsvorsprung schnell ins Gegenteil umschlagen, wie die englische Studie zeigt. Grund: Negative Gefühle und Stress lösen beispielsweise Hormonschwankungen aus, die den Organen schaden.

„Wenn Sie nette Menschen um sich haben, ist das gut für Ihre Gesundheit. Wenn Sie negative Menschen um sich haben, ist das sehr viel schlechter für Ihre Gesundheit“, fasst Studienleiter Roberto De Vogli die Ergebnisse zusammen.

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