Neue Studie: Stress kann ansteckend sein

Stress belastet nicht nur Sie, es kann auch andere anstecken
Sind Sie selbst im Stress oder haben Sie sich nur angesteckt?

Eine neue Studie besagt, dass Stress offenbar hoch ansteckend sein kann. Allein der Anblick eines gestressten Menschen, lässt den Stresshormon-Pegel im eigenen Körper ansteigen

Forscher des Leipziger Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften und der Technischen Universität Dresden haben in einer Studie herausgefunden, dass Stress hoch ansteckend sein kann. Das berichtet Men's Health in seiner September-2014-Ausgabe.

Danach kann schon der bloße Anblick eines gestressten Menschen für eine erhöhte Produktion von Stresshormonen im eigenen Körper sorgen. Die Ansteckung trat im Verlauf der Studie besonders häufig auf, wenn die Beobachter in einer Paarbeziehung zu der gestressten Person standen und das stressauslösende Geschehen unmittelbar beobachteten. Aber auch wenn fremde Menschen in einer Stresssituation lediglich auf einem Monitor zu sehen waren, zeigte sich bei vielen Versuchsteilnehmern schon eine Erhöhung des körpereigenen Stresshormons Kortisol.

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