Entspannter arbeiten: Stress-Killer für den Job

Jobstress: Plötzlich für alles verantwortlich
Stress im Job: Helfen Sie sich da selbst raus

Sie könnten platzen? Lieber nicht. Mit diesen Anti-Stress-Tipps sind Sie ruckzuck relaxt

Wenn Sie das nächste Mal richtig gestresst sind, können Sie sich sechs Wochen Urlaub nehmen, in ein Kurhotel fahren, in der Gruppe meditieren, sich dort pflegen, massieren und die Seele baumeln lassen. Oder Sie erinnern sich an unsere Anti-Stress-Tipps, holen sich so Ihre Energie zurück und hauen dann im nächsten Urlaub lieber richtig auf den Putz. Hier sind die besten (und schnellsten) Stressweg-Strategien aller Zeiten. Machen Sie beim Fahren mal Ihr Autoradio aus. Der Verkehr bietet bereits genügend Geräuschkulissen und Nervenstrapazen.

Gedankenreise: Kann man lernen: Autosuggestion. Ehe Ihr Kopf zerspringt, machen Sie die Tür zu, stellen das Telefon auf Umleitung oder Anrufbeantworter, schließen die Augen und denken ganz fest an etwas ganz Schönes: an Ihre Süße, den Urlaub, Ihr Feierabend-Workout, das Bier danach …

Stehaufmännchen: Das Telefon klingelt. Bevor Sie abnehmen, stehen Sie auf. Dieses Telefonat erledigen Sie stehend, das regt den Kreislauf an.

Blutwäsche: Die 173. Nerv-Mail schreit nach Antwort. Werfen Sie jetzt nicht den Computer aus dem Fenster, sondern gehen Sie erst mal zum Waschbecken und halten Sie Ihre Handgelenke unter eiskaltes Wasser. Da die Pulsadern direkt unter der Hautoberfläche liegen, erreicht die Kälte sehr rasch die Blutgefäße. Die ziehen sich zusammen, was den Blutfluss wiederum beruhigt. Danach heißes Wasser, dann wieder kaltes usw.

Wasser-Fall: Ehe Sie den nervigen Kollegen anbrüllen, greifen Sie zur Wasserflasche und kippen einen halben Liter auf ex. Beim Trinken wird der Teil des Nervensystems beansprucht, der das Schlucken, Verdauen und Regenerieren beherrscht. Gleichzeitig helfen Sie Ihrem Stoffwechsel, die Stresshormone abzutransportieren.

Aufgehellt: Tragen Sie keine schwarze Kleidung und starren Sie nicht auf schwarze Möbel oder Aktendeckel. Studien ergaben, dass Versuchspersonen beim Betrachten schwarzer Flächen weniger Sauerstoff im Blut hatten als bei anderen Farben, daher weniger aktiv und wachsam waren. Braun- und Beigetöne sind beruhigend.

Ausgedehnt: Räkeln Sie sich, vor allem, wenn Sie viel vorm Computer sitzen. Dehnen Sie alle zehn Minuten Ihre Muskeln. Heben und strecken Sie die Beine unter dem Tisch, lassen Sie die Schultern kreisen und lehnen Sie sich mit dem Oberkörper weit nach links, rechts und vornüber. Greifen Sie mit dem rechten Arm über den Kopf zum linken Ohr, ziehen Sie den Kopf sachte zur rechten Seite, bis Sie ein Ziehen im Nacken fühlen. Kurz halten, anschließend die andere Seite. Sieht dämlich aus, beugt jedoch Verspannungen vor und aktiviert Kreislauf und Blutzirkulation – das ist Gift für Stresshormone.

Sonnen-Tag: Legen Sie sich in Ihrer Mittagspause auf die Sonnenbank. Die UV-Strahlen kurbeln die Produktion körper- eigener Endorphine an. Zehn Minuten reichen, dann fühlen Sie sich wieder richtig fit. Oder Sie sind eingenickt und hatten einen Power-Schlaf – noch besser.

No coffee, please: Verzichten Sie auf Kaffee. Koffein regt stark an, behindert die Aufnahme wichtiger Mineralien und entzieht dem Körper Wasser.

Haarige Zeiten: Raufen Sie sich die Haare. Am Kopf befinden sich viele Nervenpunkte, die sich durch Massage aktivieren lassen. Ein leichtes Ziehen an den Haaren baut Spannung ab (durch den neuen Reiz, der gesetzt wird). Stellen Sie Ihre Fingerkuppen auf die seitlichen Kopfpartien und bearbeiten Sie Ihre Kopfhaut in kreisenden Bewegungen. Dann bearbeiten Sie den Oberkopf, die Schläfen und Kaumuskeln in Höhe der Ohrläppchen. Sie werden staunen, wie verkrampft Ihre Gesichtsmuskeln waren.

Liegt auf der Hand: Bevor Sie am Schreibtisch zusammenbrechen, reiben Sie Ihre Handflächen 15 Sekunden lang ganz schnell gegeneinander, bis sie heiß sind. Stützen Sie sich auf die Ellbogen und legen Sie die Hände eine Minute vor die geschlossenen Augen. Und Sie spüren, wie die Sehorgane durch die sanfte Wärme entspannen.

Hey Boss, mehr Gelb!: Der Chef hat Sie zusammengefaltet, Sie liegen moralisch am Boden. Da hilft die Fartbtherapie: Fixieren Sie etwas Gelbes. Ein Handtuch, ein Blatt Papier, eine Plastiktüte, was Sie gerade finden. Gelb macht gute Laune und steigert geistige Frische.

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