Immunsystem: Stressfreies Autofahren für Allergiker

Im Auto lauern Aulöser allergischer Reaktionen
Allergiefreie Cabriofahrt: nach Befolgung unserer Tipps

Wo im Auto allergische Reaktionen drohen und wie Sie ihnen begegnen können

Leder: "Chromgegerbte Lederbezüge an Lenkrad oder Sitz können Ekzeme an Händen und Oberschenkeln hervorrufen", sagt Dr. Thomas Fuchs vom Allergologen-Verband in Dreieich. Gegen diese Art von Kontaktallergie gibt es keine Desensibilisierungsmaßnahmen. Vermeiden Sie nackte Haut (Handschuhe, lange Hosen) oder verabschieden Sie sich vom Leder.

Kunststoff: Erkundigen Sie sich vor dem Kauf, ob in Armaturen oder Verkleidung Phthalate enthalten sind. Diese Weichmacher können allergische Reaktionen auslösen. Typisches Symptom bei Kontaktallergien: teilweise juckender, manchmal schuppender, entzündlich roter Ausschlag. Bemerken Sie allergische Reaktionen, sollten Sie zum Hautarzt.

Farbstoffe: Fuchs: "Auch Sitzbezüge mit Farbstoffen, die Paraphenylendiamin oder ähnliche Substanzen enthalten, können zu Ausschlägen führen." Informieren Sie sich beim Hersteller Ihres Wagens über Stoffe, die Allergien auslösen. Achten Sie beim Neukauf auf das TÜV-Siegel "allergiegetesteter Innenraum" –besitzen etwa einige Modelle von Ford.

Pollen: ...machen auch vor der Autotür nicht Halt. Das ist nicht nur lästig, sondern auch gefährlich: Das Augen- und Nasenjucken beeinträchtigt die Konzentration, und bei jedem Nieser machen Sie einen nicht unerheblichen Blindflug. Allergiker sollten fix einen entsprechenden Filter nachrüsten lassen (ab 13 Euro, beispielsweise unter Innenraumluftfilter)

Ob Sie Allergiker sind, erfahren Sie hier. Was Sie tun müssen, wenn's juckt. Hier finden Sie mehr zum Thema lebenslange Allergien.

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