Haushaltsunfälle: Stromschlag – und jetzt?

Innerhalb von 12 Stunden können nachträglich Schäden auftreten
Vergessen Sie beim Anbringen einer Lampe nicht zu kontrollieren, ob der Strom ausgeschaltet ist

Nur kurz eine Lampe anbringen und schon ist es passiert: Der Tüftler klebt am Draht. So leisten Sie korrekt erste Hilfe

  • Abstand halten:
    Berühren Sie unter keinen Umständen das Unfallopfer. Wenn Sie den Verletzen anfassen, gerät Ihr Körper selbst in den Stromkreis.
  • Handeln:
    Schalten Sie den Strom ab und lösen Sie die Person erst dann von der Stromquelle. Wenn Sie den Stromkasten nicht schnell genug erreichen können, greifen Sie sich einen nicht leitenden Gegenstand wie einen hölzernen Besenstiel und befreien Sie die verletzte Person.
  • Leichte Verletzung:
    Nur ein paar rötliche Marken auf der Haut, weiter nichts, kein Grund zur Beunruhigung? Doch! Rufen Sie den Notarzt, egal wie geringfügig die Verletzung scheint. Denn bis zu 12 Stunden nach dem Stromschlag können nachträglich Schäden auftreten. Die sichtbaren Strommarken sollten Sie zusätzlich mit kaltem Wasser kühlen.
  • Schwere Verletzung:
    Wenn das Opfer nicht mehr atmet, ist die Atemmuskulatur durch den Strom gelähmt. Bis der Rettungsdienst eintrifft, müssen Sie das Opfer beatmen und Herzdruckmassagen durchführen. Auch mit Herzrhythmusstörungen ist nichts zu spaßen. Diese äußern sich durch Benommenheit, Schwindel, Schmerzen in der Brust oder Schwächezustände.
  • Zweitverletzungen:
    Überprüfen Sie das Opfer auf weitere Verletzungen, die durch den Sturz oder Muskelverkrampfungen entstanden sein können.

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