Ring frei: Superfood vs. Local Food

Beeren, Pulver und Kügelchen  aus fernen Ländern versprechen Wunderwirkungen zu einem hohen Preis - zu Recht? 
1 / 14 | Beeren, Pulver und Kügelchen  aus fernen Ländern versprechen Wunderwirkungen zu einem hohen Preis - zu Recht? 

Exotische Zutaten sind jetzt in aller Munde – schließlich soll das sogenannte "Superfood" wahre Wunder wirken. Wir verraten Ihnen, was an dem Hype rund um Superfoods dran ist

In diesem Artikel:

    Sie sollen schlank, fit und stark machen, Falten mildern und gar vor Krankheiten wie Alzheimer, Diabetes, Adipositas oder Krebs schützen: Die Rede ist von den sogenannten "Superfoods". Die Gesundheits-, Abnehm- und Schönheitsversprechen kennen kaum Grenzen, sodass in den letzten Jahren ein regelrechter Hype um Lebensmittel mit exotischen Namen wie Moringa, Chia, Acerola und Co. entstanden ist. Höchste Zeit, das Phänomen Superfood unter die Lupe zu nehmen. 

    Was ist ein Superfood?

    Eine wirklich zufriedenstellende Definition von Superfood gibt es nicht. Aber die meisten der Nahrungsmittel, die unter den Begriff fallen, weisen einige Gemeinsamkeiten auf. So wird jedes Lebensmittel, das als Superfood bezeichnet wird, als förderlich für die Gesundheit und das eigene Wohlbefinden betrachtet. Oft stammen die "Super-Lebensmittel" aus abgelegenen Regionen in fernen Ländern und sind den jeweiligen Urvölkern bereits seit Jahrhunderten bekannt. Zudem verfügen Superfoods über eine außergewöhnlich hohe Nährstoffdichte. Diesem enorm hohen Gehalt an bestimmten oder mehreren Nährstoffen, Vitaminen, Ballaststoffen oder Mineralien verdankt das Superfood auch seinen Namen. Die nährstoffreichen Nahrungsmittel sind in der Regel echte und möglichst naturbelassene Lebensmittel und keine Nahrungsergänzungsmittel oder Supplemente. Und: Alle Superfoods fallen durch ihren sehr hohen Gehalt an Antioxidantien auf. Antioxidantien schützen unseren Körper vor sogenannten freien Radikalen. Die entstehen im Körper z.B. durch Stress, Rauchen, Sonnenbaden etc. und dadurch unsere Zellen. Antioxidantien wirken wie eine Art Gegenspieler und Zellbeschützer.   

    Übrigens: Der Geschmack ist nicht ausschlaggebend dafür, ob ein Lebensmittel zu den Superfoods zählt oder nicht. Denn nicht alle sind automatisch auch lecker.

    Was bringen Superfoods?

    Wundermittel oder Geldabzocke: Was bringen Superfoods? – © Elena Schweitzer / Shutterstock.com

    Fakt ist: Natürlich ist Superfood weder Medizin, noch ein Wundermittel gegen Falten, Rettungsringe und Co. Doch trotzdem trägt es seinen Namen zu Recht: Durch den sehr hohen Gehalt an gesunden Inhaltsstoffen, kann es durchaus dazu beitragen, den Körper jung und vital zu halten. Nahezu alle Krankheiten bedeuteten übermäßig viel oxidativen Stress für Ihren Körper. Superfoods punkten hier durch Ihre hochdosierten sekundären Pflanzenstoffe und Antioxidantien. Insbesondere Sportler profitieren von Superfoods. Ihr Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen ist durch die körperliche Belastung erhöht. Natürlich können Sie diesen auch durch eine normale, ausgewogene Ernährung decken – doch Superfoods machen es eben einfacher. Bereits kleine Mengen decken häufig den Tagesbedarf bestimmter Vitamine. Zudem gilt auch hier: Auch wenn Sport natürlich gesund ist, bedeutet er - ebenso wie Krankheiten - Stress für Ihren Körper. Auch hier sorgen die reichlich enthaltenen gesunden Inhaltsstoffe dafür, dass Entzündungen schneller behandelt und Reparaturprozesse in Gang gesetzt werden. Auch abnehmen soll mit Superfood erfolgreicher sein. Hintergrund: Superfood enthält in der Regel reichlich Ballaststoffe, die ohne unnötige Kalorien im Magen aufquellen und somit für eine lange Sättigung sorgen. Noch dazu versorgen sie Ihre Darmbakterien mit gesunder Nahrung, sodass Ihre Verdauung und somit Ihr Stoffwechsel im Gleichgewicht bleiben. Weiterer Pluspunkt im Kampf gegen die Kilos: Superfood stillt häufig Ihre Lust auf Ungesundes. Warum? Ganz einfach, Sie geben Ihrem Körper alles, was er an Nährstoffen und Vitaminen braucht. Das Ergebnis: Kein Mangel, kein Heißhunger.

    Doch Superfood soll noch mehr können als „nur“ gesund, schlank und fit halten: Es verspricht, jung zu halten. Ein paar Löffel Chia-Samen am Tag und Sie können sich von den ersten grauen Haaren oder Fältchen verabschieden? Ganz so einfach ist es nicht, denn natürlich kann kein Nahrungsmittel der Welt den natürlichen Alterungsprozess verhindern oder gar rückgängig machen. Aber: Eine gesunde Ernährung kann durchaus dazu beitragen, dass Sie jünger aussehen (und sich jünger fühlen). Denn auch hier gilt wieder: Die vielen Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffe aus Superfood bekämpfen freie Radikale. Freie Radikale wiederum, ausgelöst durch UV-Strahlung, Stress, Nikotin, zu wenig Schlaf und Bewegung oder eine ungesunde Ernährung, sind die Hauptverantwortlichen für eine vorschnelle Alterung. Also, auch wenn viele Versprechen rund um die Wirkung von Superfood vielleicht übertrieben sind, schadet ihr Verzehr definitiv nicht.

    Unsere Top 5: Die besten Superfoods

    Superfoods gibt es jede Menge, doch welche sind die besten? Hier kommen unsere Top 5:

    Chia-Samen

    Chia-Samen sind das wohl bekannteste Superfood – © successo / Shutterstock.com

    Die kleinen Körner haben längst Einzug in unsere Küchen gehalten. Gut so, denn trotz ihrer kleinen Größe bringen sie reichlich Gesundes mit. Neben zahlreichen Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen, liefern sie wertvolle mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Außerdem bestehen sie zu 20 Prozent aus Eiweiß und enthalten viermal mehr Eisen als Spinat, weshalb sie gerade bei Vegetariern und Veganern auf dem Teller landen sollten. Weiterer Pluspunkt: Durch den enorm hohen Ballaststoffanteil quellen sie im Magen stark auf und helfen dadurch beim Abspecken. Wichtig: Unbedingt mit reichlich Wasser verzehren – andernfalls drohen Verstopfungen! 

    Goji-Beeren

    Klein, rot und wahre Gesundheitsbooster.: Goji-Beeren – © margouillat / Shutterstock.com

    Die kleinen, getrockneten Goji-Beeren enthalten nahezu alle lebenswichtigen Nährstoffe und sehr viele sekundäre Pflanzenstoffe. Kein Wunder, dass sie auch unter dem Namen Glücksbeere („happy berry“) bekannt ist. Besonders auffällig: Die Goji-Beere enthält alle acht essentiellen Aminosäuren, Vitamin E, das ansonsten kaum in Früchten enthalten ist, sowie beachtliche Mengen an Eisen (schon 100 Gramm getrocknete Goji-Beeren decken den empfohlenen Tagesbedarf). Goji-Beeren stärken das Immunsystem und sorgen für eine gesunde Darmflora. Gerade Sportler profitieren von den roten Früchtchen: Die enthaltenen Polysaccharide fördern den Abtransport von Stoffwechsel-Endprodukten wie Laktat und sorgen so für eine bessere Leistungsfähigkeit der Muskeln. Goji-Beeren toppen jedes Müsli oder lassen sich im Smoothie einfach verarbeiten. Darüber hinaus kann man sie einfach auch pur snacken. 

    Roher Kakao

    Rohkakao hat mit Schoki die Sie bislang kennen geschmacklich nur wenig zu tun – © HandmadePictures / Shutterstock.com

    Bevor Sie nun frohen Mutes zur Schokolade greifen, müssen wir Sie enttäuschen. Denn gemeint ist nicht die Version mit Zucker und Milch, sondern wirklich roher Kakao. Was die Kakaobohne so super macht: Sie ist die Pflanze mit dem höchsten Magnesiumgehalt. Der Mineralstoff sorgt für ein funktionierendes Nervensystem und beugt Muskelkrämpfen vor. Gerade Sportler oder Menschen mit einer hohen Stressbelastung sollten hier zugreifen. Mit über 600 enthaltenen Antioxidantien und vielen Ballaststoffen, fördert der regelmäßige Verzehr von Kakao eine reine Haut, eine funktionierende Verdauung, niedrigen Blutdruck und ein gesundes Herz. Und nicht zu vergessen: Kakao sorgt für gute Laune – nicht nur aufgrund des leckeren Geschmacks, sondern auch wegen der gesteigerten Ausschüttung von Serotonin (das „Glückshormon“) und Endorphinen. Tipp: Kakao Nibs (grob gehackte Kakaobohnen) sind ein super Schokoladen-Ersatz. 

    Quinoa

    Das Korn der Inkas: das Pseudogetreide Quinoa – © Letterberry / Shutterstock.com

    Ausgesprochen gesund und noch dazu eiweißreich: Hier heißt es - gerade für Sportler und Abnehmwillige – zuschlagen. Die eisenreiche Alternative zu Nudeln, Reis und anderen Getreidearten zählt zu den Pseudogetreiden und ist glutenfrei, weshalb sie sich auch für Zölikaie-Patienten anbietet. Was die kleinen Körner ebenfalls zu einem Superfood macht, sind ihre Superkräfte gegen Cholesterin und für einen geregelten Fettstoffwechsel. Außerdem enthält Quinoa beachtliche Mengen an B-Vitaminen, die entscheidend für den Energiestoffwechsel sind. Sportler sind durch den Verzehr der komplexen Kohlenhydrate langfristig belastbar und leistungsfähig. Das gilt auch für Kopf-Sportler – denn auch unsere grauen Zellen profitieren von den hochdosierten B-Vitaminen. Weiterer Pluspunkt: Quinoa ist reich an Zink. Das Spurenelement wirkt entzündungshemmend und ist für die Wundheilung sowie für unsere Haut und unser Bindegewebe unabdingbar.

    Maca

    Maca-Pulver wird aus der Maca-Wurzel gewonnen – © MaraZe/ Shutterstock.com

    Last but not least ein (noch) eher unbekanntes Superfood. Die Maca-Wurzel punktet durch ihren hohen Gehalt an Pflanzensterolen, die das „schlechte“ Cholesterin LDL im Blut senken und so vor Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Der große Anteil an Ballaststoffen fördert die Verdauung und unterstützt die Gewichtsabnahme. Über 60 verschiedene Vitalstoffe, rund 16 Prozent Proteingehalt, essentielle Aminosäuren, wichtige Omega-3-Fettsäuren, Kalzium, Zink, Jod, Kupfer, Mangan und Niacin – Maca ist die reinste Wundermischung aus allerhand gesunden Nährstoffen. Übrigens: Die Maca-Wurzel gilt als „das Potenzwunder der Inka“. Ob das wirklich klappt, ist wissenschaftlich nicht belegt – aber einen Versuch ist es wert. 

      So integrieren Sie Superfoods clever in Ihren Alltag

      Um wirklich von den Vorteilen des jeweiligen Superfoods profitieren zu können, genügt es nicht, hin und wieder mal eine Handvoll Goji-Beeren zu snacken. Denn so super Superfood auch ist, gewisse Mengen der einzelnen Nährstoffe müssen Sie schon konsumieren, um überhaupt einen Effekt damit zu erzielen. Hier sind unsere 10 besten Tipps, wie Sie Superfood ohne viel Aufwand in Ihren täglichen Speiseplan integrieren:

      1. Streuen Sie Chia-Samen über Ihre Mahlzeiten: Morgens übers Müsli, mittags in die Suppe, abends über den Salat. 
      2. Müde Muskeln nach dem Workout? Werden Sie zum Milchbubi: Roher Kakao, in (Pflanzen-)Milch eingerührt, hilft Ihrem Körper wieder auf die Beine. 
      3. Es muss nicht immer Reis oder Pasta sein: Quinoa eignet sich wunderbar als eiweißreiche Beilage zu Fleisch, Fisch, Gemüse und Co. Auch in Salaten, Aufläufen, pinkantem oder süßem Gebäck oder als Süßspeise macht das Pseudogetreide eine gute Figur. Quinoa-Inspirationen? Hier kommen unsere besten Rezepte mit Quinoa
      4. Chia-Samen nutzen besonders Veganer gern als eine Art Ei-Ersatz. Dazu einfach 1 EL der kleinen Körner mit 3 EL Wasser vermengen und einige Minuten quellen lassen. Das Gel ersetzt in Rezepten bis zu drei Eiern. Übrigens: Den so entstanden Chia-Pudding können Sie auch so essen – einfach ein bisschen verfeinern, zum Beispiel mit Goji-Beeren, Honig und Kokosmilch.
      5. Wo wir schon bei Chia sind: Mischen Sie die kleinen Körner in Brotrezepte und Gebäck. Die Samen liefern nur einen leicht nussigen Geschmack, sind ansonsten aber recht geschmacksneutral und können sowohl in süßen, als auch herzhaften Teigen verwendet werden. Beispiel: Low Carb-Brot mit Leinsamen und Chia
      6. Desserts mit Superfood sind nicht nur lecker, sondern auch noch gesund. Probieren Sie dieses Matcha-Pistazien-Eis.
      7. Super einfach: Statt im Bürostress zum Schokoriegel zu greifen, snacken Sie doch mal zu getrockneten Goji-Beeren. 

        Smoothies mit Superfood

        Superfoods peppen jeden Smoothie auf – © De Repente / Shutterstock.com

        Die denkbar leichteste Variante, seine tägliche Portion Superfood zu bekommen, heißt: Smoothie. Ob als Zwischensnack, um die Zeit zwischen zwei Mahlzeiten zu überbrücken, als flüssiges Frühstück, Post-Workout-Shake oder Schlummertrunk: Smoothies gehen zu jeder Tageszeit. Noch dazu sind sie schnell und einfach zubereitet und halten lange satt. Durch die dickflüssige Konsistenz liegen sie dennoch nicht schwer im Magen, was auch Frühstücksmuffel freuen dürfte. Weiterer Pluspunkt: Smoothies helfen Ihnen, die empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag ganz nebenbei zu schaffen. Dank der Superfoods verpassen Sie Ihrem Smoothie zudem noch eine Extra Portion Vitalstoffe. Wer jetzt noch nicht überzeugt ist, den schlägt spätestens das Geschmacks-Argument. Denn Superfood-Smoothies sind auch noch richtig lecker! Glauben Sie nicht? Dann probieren Sie es aus. Hier kommen unsere drei Lieblings-Rezepte:

        >>> Matcha-Orangen-Smoothie
        >>> Chia-Chocolate-Smoothie

        >>> Fruchtiger Acai-Smoothie

        Nachteile von Superfood

        „Es ist nicht alles Gold, was glänzt“ – hat Ihre Oma Ihnen auch immer gesagt? Nun, leider hat sie damit Recht: Denn so super Superfood auch sein mag, sie haben auch ihre Schattenseiten. Zum einen ist da die Sache mit der richtigen Menge: Natürlich wirkt Superfood erst, wenn Sie es regelmäßig und in einer ausreichenden Dosis konsumieren. Eine Goji-Beere am Tag wird Sie nicht in einen muskelstrotzenden Jungbrunnen verwandeln, so viel ist sicher. Andererseits gibt es aber bei vielen Superfoods eine Maximalempfehlung, weil sie (in Europa) noch nicht lange auf dem Markt sind. So wird für Chia-Samen beispielsweise empfohlen, nicht mehr als 2 EL am Tag zu sich zu nehmen. Die richtige Balance zwischen „zu wenig“ und „zu viel“ ist also gar nicht mal so einfach. Superfoods haben sich in der Vergangenheit zudem nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Immer wieder warnten Verbraucherschützer wie beispielsweise Stiftung Ökotest vor den "Wunderlebensmitteln", da sie in Untersuchungen denkbar schlecht abschnitten. Grund: Eine sehr hohe Konzentration mit Pestiziden und Schadstoffen. Auch der ökologische Fußabdruck der kleinen Gesundheitsbooster ist alles andere als super, denn häufig stammt Superfood aus entlegenen Gebieten und muss um den halben Erdball geflogen werden, bis es auf unseren Tellern landet. Nicht zu vergessen der (stolze) Preis: 100 Gramm Matcha-Tee liegen bei etwa 30 Euro, eine Tüte Chia-Samen (100 Gramm) kostet zirka 10 Euro und für Acai-Beeren zahlen Sie rund 20 Euro je 100 Gramm. Günstig ist das nicht. Doch es gibt Alternativen – aus dem heimischen Garten!

        Superfood vs. heimische Lebensmittel

        Matcha versus Minze: Wer gewinnt das Duell der Superfoods? – grafvision /  GreenArt+Photography / Shutterstock.com

        Hand aufs Herz, wann haben Sie das letzte Mal Grünkohl oder Hagebutten gegessen? Wenn Sie jetzt lange überlegen mussten, sollten Sie das schleunigst ändern. Denn die beiden sind wahre Nährstoffwunder und stehen Superfood in nichts nach! Denn auch wenn Leinsamen nicht so sexy klingen wie Chia-Samen, lohnt es sich, zu heimischen Produkten zu greifen. Denn auch in Mitteleuropa gibt es eine Vielzahl von Lebensmitteln, die vor gesunden Inhaltsstoffen strotzen, dabei aber nur einen Bruchteil der Superfoods kosten. Nicht nur Ihr Geldbeutel wird es Ihnen danken, sondern ebenso die Umwelt. Nebenbei unterstützen Sie auch noch regionale Anbieter – eine Win-Win-Situation für beide Seiten, oder? Doch welche lokalen Nahrungsmittel können mit welchem Superfood mithalten? Das und mehr erfahren Sie in der oben angehängten Bildergalerie. Hier tritt nämlich jeweils ein Superfood gegen ein lokales Lebensmittel an. Geprüft werden Inhaltsstoffe, Verfügbarkeit, Saisonalität und Preis. 

        Fazit: So super ist Superfood wirklich

        Klar, insgesamt ist Superfood schon eine feine Sache – gesund, irgendwie exotisch, meist recht lecker oder zumindest mit ungewöhnlichem Geschmack – aber leider auch teuer, teilweise in minderwertiger Qualität und nicht gerade umweltfreundlich. Dabei gibt’s genug Alternativen direkt vor Ihrer Haustür. Unsere Empfehlung daher: Klicken Sie sich durch unseren Vergleich (in der oben angehängten Bildergalerie) zwischen Superfood und heimischen Lebensmitteln und entscheiden Sie selbst, wann Sie zum Superfood greifen und wann lokale Produkte für Sie denselben Nutzen haben. 

        Heimisches Local Food gegen exotisches Superfood im Duell
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        Duell Nr. 10: ACEROLA VS. SANDDORN

        Superfood: Solche Mengen an Vitamin C wie die Acerola-Kirsche, die bei uns nur in Saft- oder Pulverform erhältlich ist, enthält kaum eine andere Frucht: 1700 Milligramm pro 100 Gramm! Diese Angabe schwankt aber je nach Reifegrad, Jahreszeit, Klima und Anbauort. Acerola enthält Flavonoide wie Rutin, das gegen Krampfadern und Venenentzündungen wirkt.  

        Local Food: Ein vergleichbares Juwel des Nordens ist die Sanddornbeere. Im Vergleich zur Acerola-Kirsche enthält sie zwar nur etwa die Hälfte der Menge an Vitamin C, diese überschreitet aber immer noch deutlich den Tagesbedarf. Außerdem enthält Sanddorn enorme Mengen an Betacarotin, der Vorstufe von Vitamin A, das wichtig ist für das Wachstum und für die Sehkraft. Allerdings ist die Sanddornbeere sehr sauer und wird aus diesem Grund in der Regel nicht frisch verzehrt. Sie lässt sich allerdings genauso verarbeiten wie andere Beeren auch. Insbesondere Marmelade, Fruchtmus/-saft und Gewürze werden aus Sanddorn erzeugt.

        Fazit: Da Sanddorn hier wächst und keine großen Transportwege zurücklegt, ist er für die Umwelt ganz eindeutig die bessere Wahl.

        Heimisches Local Food gegen exotisches Superfood im Duell
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        Duell Nr. 12: CAMU CAMU VS. HIMBEERE

        Superfood: Camu Camu stammt aus der westlichen Amazonas-Region. Die kleine Beere enthält 2000 bis 2800 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm — extrem viel. Der Transportweg ist weit, in frischer Form ist sie für Mitteleuropäer also nicht verfügbar. Als Pulver enthält Camu Camu pro Portion viel mehr Vitamin C, als laut Tagesbedarf nötig wäre. 

        Local Food: Die Himbeere verliert zwar in Bezug auf Vitamin C, punktet aber mit verdauungsfördernden Ballaststoffen, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen, die Entzündungen bekämpfen und den Blutdruck senken. Auch ihr Calcium- (40 Milligramm pro 100 Gramm) und Eisen-Gehalt (1 Milligramm) ist respektabel. Camu-Camu-Pulver enthält zwar absolut gesehen mehr Eisen (4 Milligramm pro 100 Gramm), pro 5-Gramm-Portion sind das aber lediglich 0,2 Gramm. Beim Calcium-Gehalt ergibt sich mit Blick auf die Verzehrmenge ein ähnliches Bild: Pro Tagesration kommt Camu-Camu-Pulver da auf gerade einmal 5 Milligramm. 

        Fazit: Ausgewogene Ernährung deckt den Bedarf an Vitamin C, Calcium und Eisen – ganz ohne das teure Camu-Camu-Pulver.

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        Duell Nr. 1: CHIA VS. LEINSAMEN

        Superfood: Es gibt kaum ein Entkommen: Chia-Samen sind mittlerweile überall präsent. Es gibt Brot mit Chia, Energieriegel mit Chia,  Kekse mit Chia, Müsli mit Chia und, und, und. Kein Wunder, die kleinen schwarzen Samen haben es nämlich in sich: Pro 100 Gramm enthalten sie jeweils 18 Gramm Omega-3-Fettsäuren, 39 Gramm Ballaststoffe sowie 18 Gramm Eiweiß. Mit ungefähr 30 Euro pro Kilogramm sind die Samen im Laden aber alles andere als ein Schnäppchen.  

        Local Food: Eine ähnliche Konzentration an Nährstoffen weisen heimische Leinsamen auf (pro 100 Gramm):  17 Gramm Omega-3-Fettsäuren, 34 Gramm Ballaststoffe sowie 25 Gramm Eiweiß. Jedoch kosten sie selbst in Bioqualität gerade einmal 4 Euro pro Kilo. Während für Chia-Samen (quellen auf und können Verstopfung auslösen) eine Tagesdosis von höchstens 25 Gramm pro Tag empfohlen wird, sind die Leinsamen auch in größerer Menge bekömmlich, wie etwa in selbst gebackenem Brot, in Kräckern oder im Müsli.

        Fazit: Chia-Samen sind ein sehr gesundes, hochwertiges Produkt. Wer sparen möchte, der fährt mit Leinsamen jedoch genauso gut.

        Video: Diese Superfoods sind Pflicht

        Dr. Moritz Tellmann spricht Klartext in Sachen Superfoods

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        Duell Nr. 3: GOJI VS. HEIDELBEERE

        Superfood: Goji-Beeren haben vor ein paar Jahren einen Mega-Hype aus- gelöst. Eigentlich gibt es nichts, was die Wunderbeeren nicht können. Sie stammen aus Asien, kommen bei uns hauptsächlich getrocknet auf den Markt. Es stecken reichlich Antioxidantien und B-Vitamine darin, außerdemVitamin A, C und E (Letzteres ist für Früchte sehr ungewöhnlich). Viele Mineralstoffe, etwa Eisen (11 Milligramm pro 100 Gramm), kommen hinzu. Mit 16 Gramm ist der Eiweißgehalt sehr hoch, für die Zuckermenge (50 Gramm pro 100 Gramm) gilt dies leider auch. Studien zeigten außerdem: Das in großer Menge enthaltene Carotinoid Zeaxanthin stärkt die Sehkraft und hilft dabei, Demenz und Alzheimer vorzubeugen.  

        Local Food: Aber auch hier zu Lande gibt es zumindest in der Sommerzeit ein reiches Angebot an gesunden Beeren. Frische Heidelbeeren enthalten eine Vielzahl wichtiger Antioxidantien und Vitamine. In den (gelegentlich auch Blaubeeren genannten) Früchten ist dagegen kaum Zucker enthalten. 

        Fazit: Erhebliche Preisdifferenz: Gojis sind mit 30 Euro pro Kilo sehr teuer, Heidelbeeren kosten selbst im Winter nur die Hälfte.

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        Duell Nr. 5: GRANTAPFEL VS. GRÜNKOHL

        Superfood: Mittlerweile gibt’s Granatäpfel in fast jedem Supermarkt. Von September bis Anfang Februar sind sie besonders günstig, weil sie in Spanien und der Türkei Hauptsaison haben. Die Granat- äpfel enthalten den sekundären Pflanzenstoff Punicalagin, dem in einer taiwanesischen Studie eine krebshemmende Wirkung bescheinigt wurde. Israelische Forscher haben gezeigt, dass der Saft die Blutfettwerte senkt und somit Arteriosklerose vorbeugt.  

        Local Food: Ebenfalls im Winter verfügbar ist Grünkohl, der jedoch hier zu Lande angebaut wird und somit deutlich günstiger ist. Er enthält kaum Kalorien, aber jede Menge Vitamin A, C und K, außerdem wichtige Mineralstoffe (Kalium, das Knochen und Zähne schützt,sowie Magnesium und Eisen), sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien. Grünkohl, der vielerorts Braunkohl heißt, ist reich an Lutein, das die Sehkraft stärkt und Netzhautdegeneration vorbeugt. Er soll vor Krebs und Entzündungen schützen, steckt außerdem voller Ballaststoffe.

        Fazit: Star-Gemüse Grünkohl! Im Sommer ist es nicht verfügbar, dann können Sie zu Granatäpfeln aus Zypern oder Ägypten greifen.

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        Duell Nr. 4: KAKAO VS. WALNUSS

        Superfood: Es klingt beinahe zu schön, um wahr zu sein: Kakao gehört zu den gesündesten Lebensmitteln überhaupt. Allerdings nicht als Milchschokolade, die vor allem aus Zucker und Fett besteht, sondern in seiner rohen Form. Das hat natürlich seinen Preis – pro Kilo sind rund 60 Euro fällig. Kakao strotzt vor Flavonoiden. Diese Antioxidantien optimierendas Herz-Kreislauf-System – sie kurbeln die Durchblutung an, regulieren den Blutdruck und beugen dadurch Schlaganfällen und Herzinfarkten vor. Außerdem hellen sie die Stimmung auf.  

        Local Food: Heimische Walnüsse können da allerdings locker mithalten. In ihnen stecken rund 60 Prozent ungesättigte Fettsäuren, zudem ebenfalls reichlich Herz und Hirn schützende Antioxidantien. Das Kilo Walnüsse kostet (auch im bereits geknackten Zustand) nur halb so viel wie dieselbe Menge Schokolade. Beim Kaloriengehalt schneidet der Kakao allerdings klar besser ab: 1 Esslöffel enthält gerade mal 35 Kalorien, bei einer Handvoll Walnüsse sind es 200.

        Fazit: Die Nuss liefert am Ende mehr gesunde Inhaltsstoffe, weil sie in größeren Mengen verzehrt wird. Damit ist sie klarer Sieger.

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        Duell Nr. 11: KOKOSÖL VS. RAPSÖL

        Superfood: Obwohl das Kokosöl zu rund 90 Prozent aus gesättigten Fettsäuren besteht, rangiert es unter den Superfoods. Das Geheimnis des Öls sind zum einen die vielen mittelkettigen Fettsäuren (MCT) aus denen es zu mehr als 65 Prozent besteht; zum anderen ist es die Natürlichkeit, es wird kaum industriell behandelt. Zu den MCTs gehören zu einem großen Teil Laurinsäure, Caprinsäure und Caprylsäure. Diese wirken antibakteriell gegen Viren und Pilze, helfen Herzkrankheiten vorzubeugen. Noch ein Vorteil dieser Fettsäuren ist, dass der Organismus sie bevorzugt zur Energiegewinnung nutzt und sie deshalb nur äußerst selten ins Fettgewebe eingelagert werden.  

        Local Food: Bei uns blüht im Frühjahr der Raps. Sein Öl enthält eine Vielzahl gesunder un- und einfach gesättigter Fette, die cholesterin- senkend wirken und vor Krebs schützen. Das Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6 Fettsäuren ist mit 1:2 eines des günstigsten unter den Ölen. Alles in allem ist es als sehr wertvoll einzustufen.

        Fazit: Beide Öle haben gehören auf Ihren Speiseplan, je nach Rezept. Für süße Speisen etwa ist das Kokosöl bestens geeignet.

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        Duell Nr. 9: MACA VS. ROTE BETE

        Superfood: Maca heißt die Wurzel eines peruanischen Kressegewächses. Die Knolle wird heute vor allem gegen Libidomangel und Potenzprobleme eingesetzt, denn die enthaltenen pflanzlichen Sterole ähneln dem Hormon Testosteron. Sie fördern die Durchblutung des Beckengewebes, stimulieren bei Männern die Testosteron-, bei Frauen die Östrogen-Produktion. Das Bundesinstitut für Risikobewertung sieht Maca kritisch: Durch Eingriffe in den Hormonhaushalt könne es zu erheblichen Nebenwirkungen kommen, der Zusammenhang sei noch nicht hinreichend untersucht worden.  

        Local Food: Rote Bete enthält nicht nur viel Folsäure und massig B-Vitamine. Auch ihr sagt man nach, aphrodisierend zu wirken, und auch bei ihr ist dies umstritten. Dafür kann Rote Bete einer britischen Studie der University of Exeter zufolge die Ausdauerleistung um 16 Prozent steigern. Auch Maca bringt Sie nach vorn, erzielt eine leistungssteigernde Wirkung bei Sportlern, bei Kopfarbeitern eine konzentrationsstärkende. 

        Fazit: Gegen Maca sprechen die Nebenwirkungen, für Rote Bete die vielen wertvollen Inhaltsstoffe. Grünes Licht für die rote Rübe!

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        Duell Nr. 7: MATCHA VS. PFEFFERMINZE

        Superfood: Japanischen Matcha-Tee haben buddhistische Mönche schon vor über 800 Jahren getrunken. Für den sehr hohen Preis von 500 bis 1500 Euro pro Kilogramm ist die aufwendige Herstellung verantwortlich. Günstigere Ware enthält oft billige Zusätze wie Zucker oder Milchpulver – der die Teeblätter sind minderwertig. Aus Matcha macht man keinen Aufguss, man trinkt ganze Blätter (meist in pulverisierter Form). Dadurch werden alle wertvollen Inhaltsstoffe – Antioxidantien (viel mehr als in Granatäpfeln, Blaubeeren oder Goji-Beeren), Kalium und Calcium, L-Theanin und Polyphenol – in viel höherer Konzentration aufgenommen. Anders als bei Kaffee, erfolgt die Freisetzung des Koffeins erst im Darm und nicht bei Kontakt mit der Magensäure. Der Effekt tritt später ein, hält dafür aber länger.  

        Local Food: Pfefferminztee, das regionale Produkt, weist andere Vorzüge auf. Er wirkt antiseptisch, indem er im Mund- und Rachenraum Keime abtötet. Außerdem hilft er bei Magen-Darm-Problemen.

        Fazit: Ob frisch oder getrocknet, Tee aus Minze bringt nicht den gleichen Energie-Kick wie Matcha. Der Preis dafür ist jedoch hoch.

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        Duell Nr. 8: MORINGA VS. BROKKOLI

        Superfood: Moringa ist pflanzliches Pulver, der Baum stammt ursprünglich aus dem Himalaya in Nordwest- Indien. Es zeichnet sich durch allerhöchste Werte an Vitaminen und Mineralstoffen aus, strotzt geradezu vor den Vitaminen B2, E und K, vor Eisen und Mangan. Die empfohlene Tagesdosis liegt aber bei gerade mal 10 Gramm, was die hohen Werte relativiert. Wegen der geringen Menge liegt somit nur der Vitamin-A-Gehalt klar über dem Tagesbedarf von 1,8 Milligramm pro 100 Gramm.  

        Local Food: Brokkoli als heimisches grünes Gemüse kann in puncto Vitamin- K-Gehalt zwar nicht mit Moringa konkurrieren, dennoch deckt bereits eine Portion der grünen Röschen den K-Tagesbedarf. Für Vitamin A und E gilt dies nicht, doch diese kommen in pflanz- lichen Lebensmitteln ohnehin eher selten vor. Bei Vitamin C liegt Brokkoli vorn (enthält ein Vielfaches vom Moringa-Wert), das Gleiche gilt für den Gehalt an Calcium, Eisen und Kalium. Nicht schlecht für ein Gemüse, das es hier überall günstig gibt. 

        Fazit: Brokkoli ist so gesund wie Moringa, aber viel billiger. Zudem gibt’s das Gemüse hier ganzjährig und in bester Qualität zu kaufen.

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        Duell Nr. 2: QUINOA VS. HIRSE

        Superfood: Die optische Ähnlichkeit der beiden Cerealien ist verblüffend. Und auch bei den Inhaltsstoffen haben sie so einiges gemeinsam. Hirse ist ein echtes Getreide mit 11 Gramm Eiweiß auf 100 Gramm, Pseudogetreide Quinoa hat auf 100 Gramm 12 Gramm Eiweiß. Bei den Vitaminen und Mineralstoffen liegt meist Quinoa vorn: Es enthält mehr gesunde Fettsäuren und Linolsäure, mehr als 3-mal so viel Kalium, fast 2,5-mal so viel Folsäure, 1,6-mal so viel Magnesium. Ein weiterer Vorteil: Quinoa ist glutenfrei, so auch für Menschen mit Zöliakie geeignet. 

        Local Food: Hirse hat allerdings auch starke Argumente auf seiner Seite. Zum einen enthält das Getreide fast2,5-mal so viel Eisen wie Quinoa, schon 100 Gramm Hirse decken den Tagesbedarf von Frauen zu 50, von Männern zu 70 Prozent. Zum anderen hat das heimische Getreide den Vorteil, dass es nur ein Drittel von dem kostet, was Sie für Quinoa bezahlen müssen. Damit nicht genug: Quinoa und Hirse werden auch auf eine ähnliche Art und Weise zubereitet.

        Fazit: Da beide jeweils Vor- und Nachteile haben, spricht nichts dagegen, einfach beide regelmäßig in den Speiseplan einzubauen.

        14 / 14 | Heimisches Local Food gegen exotisches Superfood im Duell

        Duell Nr. 6: SPIRULINA VS. WEIZENGRAS

        Superfood: Algen als Nahrungsmittel kennt man vom Sushi, da werden sie zu Makiröllchen aufgewickelt. Die den Blaualgen zugerechneten Spirulina werden meist in Form von Pulvern oder als Tabletten angeboten. In ihnen steckt viel Protein (im Pulver: 60 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm), reichlich Eisen (gut 20 Milligramm) sowie massig Magnesium und Calcium, aber nur wenig Fett (4 Gramm). Auf die empfohlene Spirulina-Tagesdosis (10 Gramm) bezogen, relativieren sich die guten Werte aber. Mit rund 50 Euro pro Kilo ist Spirulina zudem recht teuer.  

        Local Food: Die Alternative: Weizengras. Man kann es aus Weizensaat daheim auf der Fensterbank günstig selbst anbauen. Es enthält fast alle Nährstoffe in höchster Konzentration. Allerdings schmeckt es gewöhnungsbedürftig, kann durchaus zu Übelkeit führen. In Saftform sollte man höchstens 2 bis 4 Zentiliter davon trinken. Aber auch Weizengras gibt es in Pulverform zu kaufen. Dann hat es einen satten Ballaststoffgehalt von 43,5 Gramm pro 100 Gramm. 

        Fazit: Auf Grund der niedrigen Tagesempfehlungen bringen beide Foods eher in Kombination mit anderen Lebensmitteln Gewinn.

         
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