Kauf-Verführung: Die häufigsten Supermarktfallen entlarvt

Im Supermarkt wird nichts dem Zufall überlassen
Hinter der Gestaltung eines Supermarkts steckt mehr Psychologie als man denkt

Supermärkte überlassen nichts dem Zufall: Wie der Aufbau eines Ladens Sie dazu bringt, mehr zu kaufen als Sie wollen

  1. BREMSZONE Kunden stürmen meist in den Laden und übersehen dann die ersten Meter der Verkaufsfläche. Eine grüne Landschaft mit Obst und Gemüse bremst, lädt zum Gucken und Verweilen ein.
  2. MARKTSTAND Fleisch, Wurst und Käse werden an einem runden Stand angeboten – diese Wochenmarkt-Atmosphäre verspricht gute Qualität. Und während die Kunden anstehen, entdecken sie gleich den passenden Wein.
  3. LAUFRICHTUNG Die meisten Menschen haben einen Rechtsdrall. Müssen sie linksherum durch einen Markt laufen, wird die Aufmerksamkeit gestärkt, mehr Produkte werden wahrgenommen.
  4. KÜHLTHEKE Milch, Butter, Jogurt – verderbliche Waren, die auf fast jeder Einkaufsliste zu finden sind. Werden sie im hinteren Teil des Marktes platziert, muss sich der Kunde durch Gänge und Regalreihen kämpfen – und kauft da noch mehr ein.
  5. KURZE REGALE Zwischen kurzen, hohen Regalen fühlen Kunden sich nicht eingeengt und können sich besser orientieren. Dies regt zum Schauen an, mehr Produkte werden entdeckt und dann gleich eingekauft.
  6. KASSENZONE Süßigkeiten und Ähnliches vor den Kassen können bis zu 5 Prozent des Umsatzes ausmachen. Da Kinder dort häufig die Eltern zum Kauf überreden (wollen), werden diese Produkte oft auch als Quengelware bezeichnet.

Welche Lebensmittel Männer im Supermarkt nicht übersehen sollten, erfahren Sie im Fit Food Guide, im Vitamin Guide und beim Studieren der Logi-Ernährungsmethode.

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