Trendsport Surfen : Surfen lernen – zwischen Theorie und Trockenübungen

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Erst die Arbeit, dann das Vergnügen: Bevor es aufs Brett geht, müssen Sie erst mal Theorie büffeln

Wer Surfen lernen will, kommt um Trockenübungen an Land und eine Theorie-Einweisung nicht drum rum

Mittlerweile ist es Mittag – und alle wollen ins Wasser. Doch zunächst stehen Trockenübungen am Strand an. "Mit der Just-do-it-Mentalität stimmt zwar die Einstellung, doch auf das Board schafft man es damit nicht", sagt der Chefcoach. Theorie ist Pflicht – besonders, was die Verhaltensregeln auf dem Wasser angeht.

Nicht Wellen verursachen bei Einsteigern Verletzungen, meist sind es die Surfer untereinander. Aus diesem Grund steckt Dago am Strand ein Stück ab, in dem wir uns bewegen sollen – nicht nur zum Schutz gegenüber den Badegästen.

Die Flaggen dienen später im Wasser auch als Anhaltspunkt, um die Strömungsverhältnisse einschätzen zu können. Die wichtigste Regel ist sehr leicht zu merken: Wer bereits in der Welle surft, hat Vorfahrt.

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Der Profi macht's vor

Marlon ist schon längst auf dem Board, schnappt sich eine Welle nach der anderen. Zwei oder drei schnelle Armzüge, schon hat er genug Geschwindigkeit aufgenommen und setzt zum Take-off an. Superradikale Turns wechselt Marlon ab mit Floatern, bei denen das Brett nur auf der Schaumkrone tanzt – ein echter Balanceakt. Eine perfekte Vorstellung!

Surfen ist das effektivste Wasser-Workout der Welt – schließlich paddelt man mehr, als dass man auf dem Brett steht. Vorm Take-off widmet man sich also zuerst der heimlichen Hauptbeschäftigung. Wir legen unsere Boards in den Sand, um die graue Theorie im Trockentraining umzusetzen.

Dabei wird den Zuschauern ein amüsantes Bild geboten: Wir sehen aus wie ein Haufen gestrandeter Pinguine. „Die Brust oberhalb der Boardmitte aufsetzen, Beine zusammenhalten und ins Hohlkreuz gehen. Und haltet die Körperspannung – dann habt Ihr mehr Übersicht“, erklärt Dago.

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