Unerwarteter Höhepunkt: Überraschungs-Sex

Manchmal kommt Sex plötzlicher als Man(n) denkt
Manchmal kommt Sex plötzlicher als Man(n) denkt

Sex, wenn Sie eigentlich gar nicht damit rechnen? Das gibt´s. Und der ist meistens schärfer als man glaubt. Hier kommen drei Storys mit unerwartetem Höhepunkt

Es gibt Situationen, da denkt man gar nicht an Sex – und hat ihn dann trotzdem. Drei Menschen haben uns ganz im Vertrauen ihre unglaublichsten Sex-Abenteuer erzählt. Wir erzählen sie Ihnen weiter. Ganz im Vertrauen, natürlich. Damit Sie niemals vergessen, dass sich das Zugreifen immer lohnen kann.

Überraschungs-Sex: Erotische Studie

Was eine versiebte Klausur alles auslösen kann ...

Als mich mein Statistik-Professor nach der Vorlesung zu sich bat, schwante mir nichts Gutes. Die erste Klausur hatte ich versiebt, von den 60 möglichen Punkten gerade mal 15 erreicht. Die Gründe waren klar: Erstens waren mir Standardabweichungen und Zufallsvariablen so unbekannt wie ein multipler Orgasmus, und zweitens verliebte ich mich kurz vor der Prüfungsphase in einen Kommilitonen, der mir Nachhilfe in Statistik gab.

Doch anstatt mir zu erklären, wie ich Varianzen ausrechne, zeigte mir Christian lieber seine Liebesvarianten. Das Ergebnis: Ich konnte ausrechnen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, mit Christian zum Höhepunkt zu kommen. Sie lag ziemlich genau bei 99 Prozent.

Das fachliche Wissen blieb Christian mir dagegen schuldig. Auf den Nachprüfungstermin hatte ich mit wesentlich mehr Ernsthaftigkeit hingearbeitet, es ging schließlich um meine berufliche Zukunft. Ich hatte gelernt wie eine Verrückte und nach der Klausur eigentlich auch ein ganz gutes Gefühl. Mit schlotternden Knien betrat ich das Sprechzimmer.

Professor … nennen wir ihn mal Heinemann, saß zwischen Stapeln von Akten und Büchern an seinem Schreibtisch. Er bat mich Platz zu nehmen. "Sie haben in der letzten Zeit sehr viel Engagement gezeigt, sie waren regelmäßig in meinem Tutorium. Deswegen tut es mir sehr leid Ihnen sagen zu müssen, dass es wieder nicht gereicht hat. Ich weiß, was das für Sie bedeutet." Seine letzten Worte hörte ich nur wie durch Watte, meine Umgebung verschwamm. Ich sank in meinem Stuhl zusammen und heulte los.

Herr Heinemann zog seinen Stuhl zu mir und legte seine Hand auf meine Schulter. Immer wieder redete er beruhigend auf mich ein, aber ich konnte mich einfach nicht beruhigen, zitterte und schluchzte. Plötzlich nahm er mein Gesicht in seine Hände und küsste mich. Zärtlich, tröstend. Ich weiß gar nicht wieso, aber ich erwiderte seine Küsse.

So intensiv, wie ich Traurigkeit spürte, bekam ich Lust auf den Mann, der mich an der Uni scheitern ließ. Vielleicht wollte ich zur Abwechslung Macht über ihn haben. Schon seine Küsse machten mich wahnsinnig. Und seit Christian wusste ich, dass zwischen der Kunstfertigkeit einer männlichen Zunge und der des dazugehörigen Geschlechtsteils ein unmittelbarer Zusammenhang besteht – gute Küsser sind in den meisten Fällen auch gute Liebhaber, rein statistisch gesehen.

Als ich ihm sein Poloshirt über den Kopf zog, war ich überrascht: Obwohl er mindestens 20 Jahre älter war als ich, konnte sein Körper mit jedem seiner Studenten konkurrieren. Außer Konkurrenz und scheinbar das Ergebnis seiner Lebenserfahrung war seine Art zu vögeln. Er fegte die Klausuren von seinem Schreibtisch und legte anschließend einige Bücher unter meinen Po, damit ich ihn noch intensiver in mir spürte.

Meine Beine verschränkte ich hinter seinem Nacken. Nach fünf oder sechs tiefen Stößen deutete ich auf den Stuhl, auf dem ich noch vor wenigen Minuten heulend gesessen hatte. Er setzte sich drauf, ich stieg auf seinen Schoß und nahm ihn wieder in mir auf. Als er merkte, dass ich kam, packte er mich mit beiden Händen fest an den Hüften und intensivierte meine Bewegungen.

Um es auf den Punkt zu bringen: Der Professor war meisterhaft! Dieser Orgasmus war für mich in doppelter Hinsicht ein Höhepunkt: Erstens war jede Faser meines Körpers befriedigt und zweitens sah mein Geist wieder klar: Selbst mit bestandener Klausur wäre ich in diesem Studiengang nicht glücklich geworden. Genau 14 Tage später holte ich meine Klausur vom Prüfungsamt. Mir fehlte ein einziger Punkt. Aber statt Wut empfand ich Erleichterung.

Caro D., Berlin

Überraschungs-Sex: Doppeltes Lottchen

Manchmal verrät ein Blick die wahren Gedanken

Es war eine dieser Freitags-Partys während des Studiums, bei der ich nicht mal den Gastgeber kannte. Lucy und ihre Schwester fielen mir sofort ins Auge. Nicht, weil sie Zwillinge waren und zwei Menschen, die sich gleichen, ja überall auffallen. Diese beiden waren einen Tick zu vornehm. Lucy hatte lange, blonde Haare, die ihrer Schwester waren ein Stückchen kürzer, und beide trugen das gleiche, cremefarbene Kleid. Lucy sprach mich an.

Auf solchen Partys braucht man dafür weder Mut noch einen witzigen Spruch – auf jeden Fall standen wir plötzlich zusammen und redeten. Dabei wurde mir sofort klar, dass dies wohl das aufregendste Gespräch meines Lebens werden würde. Denn Lucy sprach nicht nur mit dem Mund, sie sprach mit dem ganzen Körper. Sie gestikulierte, fuhr sich immer wieder durch die langen Haare und trat von einem Bein aufs andere. Aber eigentlich erzähle ich Ihnen das nur auf, damit Sie mich nicht für verrückt halten, wenn ich Ihnen erzähle, was mich an ihr wirklich faszinierte: Lucy sprach mit ihrem Busen.

Ich weiß, das klingt verrückt, aber es stimmt. Jede kleine Bewegung beim Sprechen gab einen Impuls an ihre Brüste weiter, die sich dann im Takt ihrer Worte mitbewegten. Wenn Lucy laut wurde, dann hüpften diese beiden Brüste auf und ab, als wollten sie mit ihr gemeinsam um die Sache kämpfen. Und wenn Lucy lachte, dann lachte auch ihr Busen. In großen, konzentrischen Kreisen, exakt im Schwung des Gelächters, wogten sie hin und her, als könnte man ohne Busen überhaupt nicht lachen.

Warum ich das alles so genau gesehen habe? Weil ich den Lucys Busen die ganze Zeit anstarrte. Ich musste diese Brüste einfach anstarren! Ich war wie hypnotisiert und verharrte wie das Kaninchen vor der Schlange. "Willst du ihnen persönlich hallo sagen?" Lucy lächelte mich an, und es hätte keinen Sinn gemacht so zu tun, als hätte ich ihre Frage missverstanden. "Gern", flüsterte ich, und Lucy nahm mich an der Hand, zog mich in das kleine Badezimmer, drückte mich auf das Klo und setzte sich auf meinen Schoß.

Ich werde Ihnen die Einzelheiten dieses Erlebnisses ersparen, damit Sie nicht nervös oder neidisch werden, aber nackt waren diese Brüste eine noch viel größere Sensation. Ein kleines bisschen dunkler als Elfenbeinweiß, dabei absolut gleich groß und so fest und gleichzeitig elastisch wie die Bälle beim Soft-Tennis. Jede Brust hatte einen kreisrunden Brustwarzenhof in Dunkelrosa, der sie wie eine Stuckrosette zierte. In der Mitte die Nippel, fest, nicht zu groß, fleischig, völlig eben. Ich tauchte ein in diesen doppelten Wahnsinn und hatte das Glück, dass Lucy ihren Busen offensichtlich ebenso genoss wie ich. Sie quittierte jeden Kuss und jeden zärtlichen Biss mit leisen Lauten der Erregung.

Ich weiß gar nicht mehr, wer meinen Hosenschlitz aufgemacht und unter Lucys Kleid den Slip zur Seite geschoben hat. Auf jeden Fall hat sie mich geritten, mich gebissen, mir ins Ohr gestöhnt, ohne dass ich ihren Busen auch nur eine Sekunde losgelassen hätte.

Dann ging dann alles sehr schnell. Lucy stieg von mir herunter, knöpfte ihr Kleid vorne wieder zu, sagte "Du bist großartig" und ging. Da saß ich nun. Ich atmete tief durch, brachte meine Hose in Ordnung und wollte gerade das Bad verlassen, als die Tür aufging. Lucy? Nein, die Haare waren zu kurz. Lucys Schwester. "Hallo, darf ich reinkommen. Ich will dich mit zwei weiteren Familienmitgliedern bekannt machen." Das tat sie dann auch.

Till M., Bonn

Überraschungs-Sex: Bissfeste Massage

Dass Patienten auch Menschen sind, kann man manchmal lustvoll spüren

Begeistert war ich damals ja nicht, als mein Berufsberater mir empfahl Masseur zu werden. Masseure waren für mich immer wie Bäcker, einen Unterschied sah ich lediglich in ihrer Arbeitszeit: Während der eine in aller Frühe Teig walkt, knetet der andere zur Feierabendzeit verspannte Leiber. Doch schon nach kurzer Lehrzeit merkte ich, dass ich diesen Beruf vollkommen unterschätzt hatte: Ich konnte Menschen helfen, ihnen ihre Schmerzen nehmen und Entspannung schenken.

Mit Haut und Haaren überzeugt hat mich aber ein anderes Erlebnis, das ich heute selber kaum noch glauben kann. Sie war meine dritte Patientin an dem Tag. Als die Türglocke klingelte, war ich gedanklich in der Mittagspause. Eigentlich sollte mich mein Chef vor mehr als zehn Minuten ablösen, aber Pünktlichkeit war nicht gerade seine Stärke. Herein kam eine Frau, die mein Vater vermutlich als "in den besten Jahren" bezeichnen würde. Ich war damals gerade 21 und fand eigentlich jede Frau jenseits der 30 schon irgendwie alt. Constanze Engl war Anfang, vielleicht Mitte 40, hatte rote Locken. Sie lächelte gequält und sagte, sie habe schon seit Tagen Rückenschmerzen. Ich schickte sie ihn Kabine zwei und erklärte ihr das übliche Prozedere: Sie möge sich bitte ausziehen, auf der Liege Platz nehmen und ein Handtuch » über den Po legen.

Nach drei Minuten zog ich den Vorhang weg und ging in die kleine Kabine. Viel Platz war da nicht. Vorsichtig ließ ich Öl in meine Hände laufen. Dann begann ich, den Rücken meiner Patientin zu massieren. Sie lag regungslos da, nur ab und zu hörte ich ein Seufzen. Als ich dann die Stelle zwischen Rücken und Po massierte, sagte sie mit einem unglaublich erotischen Unterton: "Ja, da tut es besonders weh." Ich sah den kleinen Ritz zwischen ihren Pobacken, der aussah wie ein pralles Dekolleté, und da ging die Fantasie mit mir durch.

Es gibt nicht viele peinliche Dinge während einer Anwendung, aber eine Erektion gehört dazu. Ein Glück, dass Constanze auf dem Bauch lag und mich nicht sehen konnte. Ich konzentrierte mich wieder auf meine Arbeit, da fühlte ich plötzlich etwas an meiner Hose. Das konnte nicht wahr sein! Sie griff mir direkt in den Schritt. "Oh, da ist aber jemand aufgeregt." Dann drehte sie mir den Oberkörper zu. Wie ferngesteuert knetete ich den Rücken weiter, während sie mich untenrum sanft massierte.

Dann zog sie mir mit einigen gekonnten Griffen die Hose herunter, drehte mir wieder den Hintern zu und legte sich entspannt auf die Massageliege. Selbst wenn die Wände aus Frischhaltefolie gewesen wären, für mich gab es von da an kein Halten mehr. Ganz langsam drang ich von hinten in sie ein. Von Schmerzen und Verspannungen spürte Constanze offenbar nichts mehr, sie war weich und dehnbar wie eine Akrobatin. Mal nahm sie meine Stöße ganz weich auf, dann hielt sie mit ihrem Po fest dagegen. Als sie schließlich kam, nahm sie meine Hand und biss hinein. Diskretion war ihr anscheinend sehr wichtig. Als mein Boss in die Praxis gehetzt kam, stammelte er etwas von Stau. Da bemerkte er die Bissspur an meiner Hand und sagte: "Oh, wie ich sehe, hast du Conny schon geholfen."

Jens R., Gera

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