Do-it-yourself-Sushi: Sushi einfach selber machen

Mit den richtigen Dipps und Würzpasten wird der Sushi-Abend perfekt
1 / 16 | Mit den richtigen Dipps und Würzpasten wird der Sushi-Abend perfekt

Sushi selber machen? Kein Problem – denn das ist gar nicht so schwer wie es aussieht. Wir zeigen Ihnen wie's geht

Sushi machen – Schritt 10: Das Anrichten

Und so präsentieren Sie Ihr Werk: Etwas Wasabi auf den Teller, dazu ein paar Streifen eingelegten Ingwer, um zwischendurch den Geschmack zu neutralisieren, und für mehr Würze ein Schälchen Sojasauce daneben stellen.

Bevor der Reis weiterverarbeitet werden kann, muss er noch mit Essig, Zucker und Salz abgeschmeckt werden
2 / 16 | Bevor der Reis weiterverarbeitet werden kann, muss er noch mit Essig, Zucker und Salz abgeschmeckt werden

Sushi machen – Schritt 2: Das Reis-Tuning

In der Zwischenzeit 4 Esslöffel Reisessig mit 3 Esslöffeln Zucker und 1 Teelöffel Salz mischen. Den gekochten Reis in einer Holzschale kühl fächern, damit er schön glänzt. Die Essigmischung dabei vorsichtig unter den Reis heben. Falls nötig, Reis mit mehr Zucker abschmecken.

Mit Hilfe der darunter liegenden Bambusmatte rollen Sie die Maki ein – immer wieder vor und zurück, und zwar so lange, bis das Röllchen richtig zusammenklebt
3 / 16 | Mit Hilfe der darunter liegenden Bambusmatte rollen Sie die Maki ein – immer wieder vor und zurück, und zwar so lange, bis das Röllchen richtig zusammenklebt

Sushi machen – Schritt 7: Das Rollen

Nun ist Fingerspitzengefühl gefragt: Rollen Sie die Bambusmatte langsam und gleichmäßig vor, bis sich der Maki ganz geschlossen hat. Kommt er Ihnen noch etwas locker vor, wiederholen Sie es einfach, bis Sie eine feste Rolle geformt haben.

4 / 16 | Jetzt geht's an die Füllung: Kombinieren Sie in der Mitte der Reisschicht Fisch mit Gemüse Ihrer Wahl, beispielsweise Karotten, Avocado oder Gurke

Sushi machen – Schritt 6: Den Fisch drappieren

Auf den Reis wird Tunfisch gelegt. Ist ein Stück nicht lang genug, einfach mehrere aneinanderlegen. Für weitere Maki-Rollen außerdem geeignet: Lachs, Wolfsbarsch und Süßwasseraal, Karotten, Spargel, sehr reife Avocado, Paprika, Gurke ohne Schale und Kerne, Rettich, Petersilie, Mayonnaise, Lauchstreifen. Sehr fette Fische wie Sardine oder Makrele vorher mit Salz abreiben.

Noch ein Tipp für die richtige Menge: Man rechnet etwa 35 bis 45 Gramm Fisch für 6 Maki.

5 / 16 | Schneiden Sie die Rolle in etwa 3 cm lange Maki-Stücke

Sushi machen – Schritt 9 : Der Anschnitt

Befeuchten Sie dazu das schärfste Messer, das Sie zur Hand haben, mit etwas Wasser und schneiden Sie die Rolle in etwa 3 cm lange Maki-Stücke.

6 / 16 | Schneiden Sie jetzt den Tunfisch in etwa 1 cm dicke und möglichst lange Streifen

Sushi machen – Schritt 5 : Der richtige Fisch

Bei der Zubereitung des Fischs trennen Sie zuerst das Filet von der Haut. Meist wird die fettreiche Mitte des Filets ebenfalls herausgeschnitten. Schneiden Sie nun einzelne Maki-Häppchen aus dem Filet. Nicht zu dick (ungefähr 1 cm), sonst lassen sie sich später nur mühsam einrollen. Führen Sie das Messer dabei immer in einem Schnitt durch das Filet, um die natürliche Maserung des Fischs nicht zu zerstören.

7 / 16 | Weißer, geschälter Rundkornreis ist ideal für Sushi

Sushi machen – Schritt 1: Der richtige Reis

Am Besten verwenden Sie weißen, geschälten Rundkornreis, denn der ist ideal für Sushi. So kochen Sie ihn (für 4 Personen): 400 Gramm Reis gründlich waschen, mit 0,5 Liter Wasser aufgießen, einen Schuss süßen Reiswein (Mirin) dazugeben und unterm Deckel aufkochen. Wenn es kocht, den Herd runterschalten und den Reis bei kleiner Hitze 15 Minuten lang köcheln lassen.

8 / 16 | Seien Sie gnädig: Verteilen Sie nicht zu viel Wasabi auf dem Reis

Sushi machen – Schritt 3: Die Roll-Basis

Breiten Sie ein halbiertes Nori-Algenblatt auf der Bambusmatte aus (glänzende Seite nach oben) und verteilen Sie circa 70 Gramm Reis darauf. Damit der Reis nicht klebt, Finger während der Arbeit an der Maki-Rolle immer wieder mal in Reisessig-Wasser tauchen. Als späterer "Klebestreifen" bleiben 2 cm des Algenblatts an einer Seite frei.

9 / 16 | Wenn die Rolle sich nicht schließen lässt, haben Sie sie vermutlich zu voll gepackt

Sushi machen – Schritt 8: Die Rolle richtig verschließen

Wenn sich die Rolle schließt, wird der frei gebliebene Längsrand mit dem Essigwasser befeuchtet und wie eine selbstgedrehte Zigarette zugeklebt. Legen Sie die Rolle mit der Naht nach unten ab. Wenn sie sich nicht schließen lässt, haben Sie zu viele Zutaten aufs Nori-Blatt gelegt. Mit weniger Inhalt noch mal probieren.

10 / 16 | Drücken Sie den Reis etwas fest und streichen die Mitte mit ein wenig Wasabi ein

Sushi machen – Schritt 4: Die Schärfe bestimmen

Drücken Sie eine Mulde der Länge nach in den Reis und verstreichen Sie darin nur eine geringe Menge Wasabi oder geriebenen Ingwer mit dem Finger. Später beim Essen kann  jeder mit Sojasoße und Wasabi seinen individuellen Schärfegrad erzeugen.

11 / 16 | Grüntee zum Sushi

Das passende Getränk: Grüntee zum Sushi

Grüner Tee setzt dem Genuss die japanische Krone auf. Der Grund: Das warme Getränk unterstützt das asiatische Geschmackserlebnis und ist ein besonders gesunder (weil wärmender) Ausgleich zum kalten Sushi, ohne dabei den Fischgeschmack zu überdecken. Das wussten schon die Kaiser und Mönche, denen es früher vorbehalten war, die aufgebrühten Blätter zu genießen. Achtung! Grüner Tee enthält keineswegs weniger, sondern mehr Koffein als die schwarzen Sorten – und hält darum länger wach.

12 / 16 | Mit Stäbchen essen – so klappt's

Stilecht genießen: Mit Stäbchen essen – so klappt's

1. Schritt: Klemmen Sie sich ein Stäbchen in die Mulde zwischen Daumen und Zeigefinger und halten Sie es dann mit Mittel- und Ringfinger fest.

2. Schritt: Greifen Sie das andere Stäbchen mit Daumen und Zeigefinger und halten Sie es so, wie Sie auch einen Kugelschreiber halten würden.

3. Schritt: Auf- und Abwärtsbewegen des Zeigefingers erledigt die Arbeit. Die anderen Finger helfen den Stäbchen beim Transport zum Mund.

13 / 16 | Tool 1 – Esstäbchen

Die besten Sushi-Tools: Tool 1 – Esstäbchen

Essstäbchen gibs im Asialaden (0,50 bis 10 Euro). Die Chop-Sticks gibt es von der Wegwerf-Variante bis zum handbemalten, lackierten Kunstwerk für wichtige Anlässe.

14 / 16 | Tool 2 – Reiskocher

Die besten Sushi-Tools: Tool 2 – Reiskocher

Hier wird unter Druck gearbeitet, unter Dampfdruck genau genommen. So wird der Reis gar, ohne dass die Klebefasern zerstört werden. Bleibt ewig warm. Gibt es schon um die 20 Euro.

15 / 16 | Tool 3 – Messer

Die besten Sushi-Tools: Tool 3 – Messer

Ein Sushimesser zeichnet sich durch seine lange, schlanke und schmale Klinge aus, die nach vorne hin spitz zulaufend ist. Dabei eignet sich das Messer besonders, um rohen Fisch gezielt zu zerschneiden. Eine große Auswahl gibt es z.B. unter www.scharfesjapan.de.

16 / 16 | Tool 4 – Bambusmatte

Die besten Sushi-Tools: Tool 4 – Bambusmatte

Bambusmatten gibt's im Asialaden (zirka 2 Euro). Für die Sushi-Party mit Freunden besorgen Sie gleich mehrere Hamsterstrandmatten.

 
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