Organe sichtbar machen: Szintigrafie und Ultraschall

Szintigrafie und Ultraschall: Machen Organe sichtbar
Szintigrafie und Ultraschall: Machen Organe sichtbar

Die Szintigrafie macht nicht Organe sichtbar, sondern die Qualität ihrer Funktion

Das Untersuchungsverfahren der Szintigrafie macht nicht Organe (in Aussehen und Struktur) sichtbar, sondern die Qualität ihrer Funktion. Dazu müssen radioaktiv markierte Substanzen über eine Vene, z.B. in der Armbeuge, gespritzt werden. Diese verteilen sich mit dem Blutfluss im Körper. Spezielle Kameras messen anschließend die Strahlung von außen, und ein Computer errechnet ein Bild daraus. In der Sportmedizin wird die Szintigrafie hauptsächlich für die Diagnostik von Knochenverletzungen herangezogen. Die Strahlungsbelastung ist relativ gering.

Sonografie (Ultraschalluntersuchung)
Bei diesem Verfahren werden Ultraschallwellen auf Körperstrukturen ausgesandt. Je nach Beschaffenheit werfen die angepeilten Strukturen, z.B. Knochen, Muskeln oder innere Organe, spezifische Echos zurück, die von einem Empfängergerät aufgezeichnet und von einem Computer zu einem Bild errechnet werden.

Ein erfahrener Untersucher kann anhand von Ultraschall-Bildern konkrete Aussagen zu Form, Größe und Beschaffenheit der untersuchten Gewebe zu machen. Die Untersuchung ist strahlen- und schmerzfrei.

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