Hormongesteuert: Besser denken mit Testosteron

Der Weg ist das Ziel
Das Testosteron förderte sein räumliches Vorstellungsvermögen ungemein

Testosteron beeinflusst nicht nur die Sexualität, sondern auch räumliches Denken und verbale Fähigkeiten

In einer Studie an der Universität von Leeds entdeckten Psychologen, dass die geistige Leistungs-fähigkeit bei Männern und Frauen mit dem Testosteronspiegel zusammenhängt: Wer viel Testosteron im Blut hat, kann besser räumlich denken. Eine niedrige Konzentration des Hormons verbessere dagegen die verbalen Fähigkeiten, so Daryl O´Connor und seine Kollegen.

Die Teilnehmer der Studie mussten morgens zwischen 8 und 10 Uhr Aufgaben lösen, die ihr räumliches Vorstellungsvermögen und ihre verbalen Fähigkeiten testeten. Die Forscher überprüften außerdem den Testosteronspiegel der Probanden anhand von Speichelproben. Tests und Speichelproben wurden dann zwischen 15 und 17 Uhr wiederholt.

Das Untersuchungsergebnis: Der Testosteronspiegel war morgens bei allen Versuchspersonen höher als am Nachmittag. Außerdem bewältigten die Teilnehmer morgens Aufgaben mit geometrischen Figuren leichter; am Nachmittag dagegen verbale Tests. Testosteron beeinflusse somit nicht nur die Sexualität, sondern auch die geistige Leistungsfähigkeit, so die Wissenschaftler.

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