Doping: Schnellschuss

Was für ein Klops
Doping? Da konnte er nur mit den Schultern zucken.

Doping mit Testosteron wirkt rascher und ist daher schwerer nachzuweisen als bisher angenommen

Rechtzeitig zu Beginn der Olympischen Sommerspiele in Athen haben Forscher eine Entdeckung gemacht, die eine Verschärfung der Dopingkontrollen erfordern könnte: Testosteron steigert die Leistung von Athleten wesentlich schneller als man bisher dachte. Außerdem seien bereits geringe Mengen des Mittels ausreichend, berichtet der New Scientist.

Außer Kontrolle

Als landläufige Meinung galt bisher, dass sich Sportler das Mittel mindestens zehn Wochen lang spritzen müssen. Die Wissenschaftler der australischen Southern Cross University fanden nun jedoch heraus, dass die größte Leistungssteigerung bereits nach drei Wochen erfolgt.

Und das hat Konsequenzen: Wenn Sportler Testosteron kürzer und niedriger dosiert anwenden können und damit bereits beachtliche Ergebnisse erzielen, müssten der Rhythmus der Dopingkontrollen entsprechend verkürzt werden, um Sünder zu entlarven.

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