Erstmal konservativ behandeln: Therapie und Vorbeugung bei Tennisellenbogen und Golferellenbogen

Nutzen Sie erst alle Möglichkeiten der konservativen Therapie aus, bevor Sie Ihren Tennis- oder Golferellenbogen operieren lassen

Therapie: Eine Epikondylitis kann konservativ behandelt werden. Dies kann einige Monate dauern und erfordert eine absolute Vermeidung der Tätigkeiten, die die Beschwerden ausgelöst haben. Diese nicht-operative Therapie kann umfassen: Krankengymnastik, Elektrotherapie, Eisanwendungen, Kortison-Injektionen, entzündungshemmende Medikamente, Akupunktur, Stoßwellen-Therapie, Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) und unter Umständen eine mehrwöchige Ruhigstellung im Gipsverband.

Operation: Sie sollte erst durchgeführt werden, wenn die konservative Behandlung über sechs Monate die Beschwerden nicht hat lindern können. Bei der Operation wird die Belastung des Muskelansatzes verringert, indem die Muskulatur vom Knochenfortsatz abgelöst wird. Es bilden sich dann Narben, womit der Ansatz verlängert wird. Gleichzeitig können die Nerven gekappt werden, die die Schmerzen im Ellenbogen übertragen.

„Eine neue OP- Methode, die risikoärmer ist und eine Erfolgsrate von bis zu über 80 Prozent aufweist, ist die Cobalationstherapie mit einer TOPAZ®-Microsonde. Hierbei setzt der Chirurg durch mehrfaches Einbringen der Sonde in die Sehne Heilungsvorgänge durch kontrollierte entzündliche Reize“, sagt Dr. Johannes Holz.

Vorbeugung: Lassen Sie bei ersten Beschwerden, die auf diese Krankheitsbilder hinweisen, gegebenenfalls Ihre Sportgeräte und / oder die von Ihnen beim Sport angewandte Technik überprüfen.

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