Top-Lover: Besser als der Durchschnitt

Wer ohne Trauschein mit einer Frau zusammenlebt, hat im Schnitt 2,5-mal pro Woche Sex, wer verheiratet ist nur 2-mal

Ihr Nachbar, Ihr Kollege und Ihr Zahnarzt tun es. Die Quersumme dieses Treibens ist das sexuelle Mittelmaß. Und wie ist es mit Ihnen? Sie können Premium-Sex genießen, der Sie und Ihre Partnerin in zweisame Höhen treibt

Sind Sie noch normal? Oder vielleicht sogar schon erstklassig? Prüfen Sie jetzt, wie überzeugend Ihre Liebhaber-Performance im Vergleich mit dem statistischen Mittel ist! Wir haben die aktuellen Werte für Sie zusammengetragen und legen noch ein paar überdurchschnittlich raffinierte Tipps und Tricks von führenden Experten drauf. So lassen Sie das sexuelle Mittelmaß für alle Zeit weit hinter sich.

DIE SEX-FREQUENZ

Wer ohne Trauschein mit einer Frau zusammenlebt, hat im Schnitt 2,5-mal pro Woche Sex, wer verheiratet ist nur 2-mal. Single-Männer müssen mit nur 1,7 Koitus-Rationen wöchentlich auskommen, legen dafür aber in dieser Zeit dreimal selbst Hand an.

So wird’s besser:
Diese niedrige Frequenz geht nicht auf unser Konto – die Spaßbremsen sind da eher die Frauen. Ergo: Um häufiger zum Zug zu kommen, sollten wir die Lust der Damen deutlich steigern. Wie? Indem wir den Spaß für sie verdoppeln.

Winkel verkürzen
Der Durchschnittsmann macht es meistens in der Missionarsstellung. Das ist grundsätzlich ja okay, aber: "Problematisch an der Priesterposition ist der Eintrittswinkel des Penis", sagt Dr. Alicia Saunders, Sexualtherapeutin aus New Jersey, "er macht eine Stimulation der Klitoris quasi unmöglich." Um den Winkel zu optimieren, legen Sie beim Missionarsgipfel ein Kissen unter die Hüfte Ihrer Partnerin – Ihr Schambein zielt dann direkt auf den weiblichen Lustknopf. Halleluja!

Spannkraft nutzen
Der untere weibliche Lustbereich bietet mehr Reize als das monotone Ein-Punkt-Rubbeln. Versuchen Sie doch mal, die äußeren Ränder der Schamlippen zu ertasten und mit den Fingerspitzen sachte aufzuziehen (die Klitoris parallel dazu stimulieren), denn: "Gespannte Haut ist viel sensibler", so Lou Paget, Autorin von "Der Super-Orgasmus" (Mosaik-Verlag).

DIE AUSSTATTUNG

Der Mann ist untenrum durchschnittlich mit 8,63 Zentimetern ausgestattet (im schlaffen Zustand), erigiert sind’s 16,15, wie Dr. Detlef Icheln in dem Men’s-Health-Buch "Penis pur" schreibt. Aber der Blick auf die Länge ist zu eindimensional. Unser Freund wird nämlich im Einsatz auch dicker, was die Frauen besonders freut, weil er sie besser ausfüllt. Darüber hinaus vergrößern sich die Hoden dann um etwa die Hälfte.

So wird’s besser:
Hier zwei erstklassige Maßnahmen, um die Maße Ihrer Kronjuwelen zu beeinflussen:

Zigarettenpause Für immer!
Forscher der University of California haben die Sexualorgane von Rauchern und Nichtrauchern vermessen. Das Ergebnis ist bestürzend: Raucher-Stängel sind auffallend kürzer. Warum? Vermutlich deshalb, weil das Rauchen das Penisgewebe beschädigt, es weniger elastisch macht.

Kegel-Übung
Meistens rät man Frauen dazu, aber auch Männer profitieren von dem Muskelaufbau nach Dr. Kegel: Dabei geht’s um das wiederholte Anspannen des Pubococcygeus (PC) – das ist der Muskel, der den Urinfluss reguliert. Männer, die diesen trainieren, können nach einiger Zeit ihren Orgasmus hinauszögern, aber nicht nur das: "Das Training kann den Penis um einige Millimeter verbreitern", erklärt Alex Robboy von der University of Pennsylvania (www.howtohavegoodsex.com). Für großen Zuwachs an dem kleinen Freund sollten Sie den PC-Muskel jedoch mindestens 20-mal pro Tag anspannen.

LANGE DURCHHALTEN

Beim Durchschnittsmann dauert der Sex 17,2 Minuten.

So wird’s besser:
Alle, die diese Zeit toppen wollen, können die folgenden Hilfsmittel anwenden:

Valsalva-Manöver
Kurz bevor der Korken knallt, stoppen Sie die Atmung und spannen die Bauchmuskeln an (wie auf dem Klo). "Wenn Sie den Druck im Bauchbereich erhöhen, entspannen sich die Muskeln, die sich bei der Ejakulation zusammenziehen", erklärt der Urologe Dudley S. Danoff vom Cedars Sinai Medical Center in Los Angeles. Er prophezeit: "Das kann mehrere Minuten bringen." Üben Sie es erst einige Male solo.

Gleitcreme
So schön glatt und glitschig, dass man nicht bei jeder Bewegung zu explodieren droht.

STEHVERMÖGEN

Die Gefahr ist nicht zu unterschätzen: Einer von drei Männern wird im Alter impotent. Das Risiko, keinen mehr hochzukriegen, steigt nach dem 50. Lebensjahr um das Dreifache!

So wird’s besser:
Die meisten Urologen empfehlen als Training pro Woche drei- bis viermal Sex (Selbstbefriedigung gehört dazu). So wird der Penis immer wieder prachtvoll durchblutet. Auch Folgendes stärkt sein Standing:

Äpfel essen
"An apple a day keeps the doctor away", heißt es. Aber auch Haferflocken sind eine gute Wahl. "Beide Nahrungsmittel enthalten lösliche Ballaststoffe, die Cholesterin so durch den Körper schleusen, dass es sich nicht an Arterienwänden festsetzen kann," sagt Dr. Wahida Karmally vom Irving-Center für klinische Forschung in New York. Folge: saubere Arterien, besserer Blutfluss. PS: Auch Erdbeeren und Kidneybohnen enthalten diese Ballaststoffe.

Davonlaufen
Eine Studie der Boston University bewies, dass das Risiko, unter erektiler Dysfunktion zu leiden, durch das sportliche Verbrennen von 200 Kalorien pro Tag um bis zu 70 Prozent gesenkt werden kann. Grund: "Laufen kann Arteriosklerose, die zu Erektionsproblemen führen kann, auf- oder fernhalten," sagt Dr. Irwin Goldstein, einer der Autoren der Studie.

STOSSZEIT

Der Durchschnittsmann stößt beim Sex rund 90-mal zu. Tippen Sie 90-mal mit dem Finger auf den Tisch – ziemlich viel, oder? Zeit zu rationalisieren!

So wird’s besser:
Erst mal runterschalten: Wissen Sie was? Langsame Stöße stimulieren Frauen viel mehr als kurze. Wenn Ihre Partnerin später wieder einen Gang höher schalten möchte, werden Sie das bemerken: Sie ändert dann die Tonfrequenz – so, wie es ein Motor macht.

Machen Sie’s flach!
Versuchen Sie möglichst flach einzudringen und dabei nur das erste Drittel der Vagina zu erreichen. Dort sind ohnehin die meisten Nervenenden, vor allem, wenn das Ganze schon vor Erregung angeschwollen ist (mehr Reibung). Ihre Partnerin wird überrascht sein – wir versprechen: positiv!

Quellen: Durex-Reporte 1999 bis 2002, Online-Umfrage Men’s Health 2001, gemeinsame Umfrage Men’s Health/Allegra 1998, Men’s Health USA

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