Scheibenwischer: Tränen

Kennen Sie diesen Blick?
Wenn gleich eine Träne kullert, lassen Sie sich nicht ablenken! Damit schmiert sie nur ihre Augen

Tränen kommen aus Drüsen, die im oberen, seitlich-äußeren Bereich der Augenhöhle liegen. Über mehrer kleine Ausgänge wird die Tränenflüssigkeit ans Auge abgegeben

Woraus bestehen Tränen? Größtenteils aus Wasser mit geringen Anteilen von Salz und Eiweiß. Daneben enthalten sie körpereigene Abwehrenzyme – unter anderem Lysozym – sowie Immunglobulin-A-Antikörper.

Was sind ihre Aufgaben? Die Tränen spülen Fremdkörper aus dem Auge, schmieren das Augenlid, damit es ohne Reibung über den Augapfel gleiten kann, transportieren abgestoßene Hornhautzellen ab, bekämpfen Infektionen und sorgen dafür, dass Sauerstoff zu den oberen Schichten der Hornhaut gelangt. Außerdem helfen sie beim Heulen.

Wie viel Tränen sind normal? Tränenflüssigkeit muss permanent fließen, um die Hornhaut zu schützen. „Zu wenig Tränenflüssigkeit kann die Folge einer rheumaähnlichen Haut-Erkrankung sein“, so Hautarzt Schaart. Zu viele Tränen sind dagegen eine Frage der emotionalen Stabilität.

Wann läuft etwas schief? Wenn gar keine Tränen mehr fließen. Dann bleiben die Augen trocken, und das Augenlid schmirgelt auf der Hornhaut. Ursachen können Entzündungen der Tränendrüsen sein – oder exzessiver Gebrauch von Kontaktlinsen.

Was kann man dagegen tun? Wenn sich die Ursache nicht beseitigen lässt, kann der Arzt künstliche Tränenflüssigkeit verordnen. Die braucht man nur regelmäßig in die Augen zu träufeln, und das Problem ist behoben.

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