Richtige Vorbereitung: Training für die Alpen geht auch im Flachland

Los geht's
Beim Start ist höchste Konzentration angesagt

Der erste Tag: Rundkurs Oberstdorf (Deutschland). 18,5 Kilometer, 665 Höhenmeter

Die ersten 80 Meter sind geschafft. Ebenerdig geht es durch Oberstdorf, was uns Flachländern sehr entgegenkommt. Unser Trainingsgebiet waren die Harburger Berge, eine Hügellandschaft südlich von Hamburg (höchste Erhebung: 155 Meter). Sie meinen, so geht’s nicht mit der Vorbereitung? „Und ob!“, sagt Wolfgang Münzel, Bundestrainer der Deutschen Berglauf-Nationalmannschaft. „Wie beim Marathon kommt es auch beim Berglauf auf langfristiges, regelmäßiges Training an.“

Natürlich ist es von Vorteil, auch in Höhenlagen zu laufen. Aber laut Münzel reicht es, wenn die Vorbereitung einfach geländebetont ist. Das heißt: Sie können auch an Hügeln oder Treppen trainieren. Okay, wir japsen, keuchen, pusten, und schwitzen auf der 18,5 Kilometer kurzen Einstiegsetappe. Der Blick zu den anderen Teams zeigt uns jedoch, dass wir voll im Trend liegen.

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