Dickmacher Fernsehen: Traurige Filme machen dick

Traurige Filme machen dick
Filme, die auf die Tränendrüse drücken, stehen im Verdacht, verstärkt zum Futtern anzuregen

Dickmacher Fernsehen entlarvt! Traurige Filme verleiten zu emotional gesteuerten Futter-Attacken und machen somit dicker als Komödien & Co.

Wer traurige Filme schaut, läuft offenbar schneller Gefahr, dick zu werden als Liebhaber von Komödien oder Liebesschnulzen. Bis zu 55 Prozent mehr Popcorn sollen Kinobesucher essen, die sich für einen betrüblichen Film entscheiden, als jene, die sich einen fröhlichen Film anschauen. Das jedenfalls besagt eine im Fachjournal JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie von Forschern der Cornell University in den USA.

"Filme können emotionales Essen auslösen, und Menschen essen vermutlich, um das Gefühl der Traurigkeit zu kompensieren", so die Wissenschaftler. Es gehe aber nicht ausschließlich um Popcorn, betonten die Forscher: Die Teilnehmer würden generell mehr essen. Ihr Rat für hungrige Fernsehzuschauer lautet daher: statt Snacks einfach gesunde Nahrungsmittel mit aufs Sofa nehmen.

Für die Studie analysierten die Forscher den Inhalt von Kino-Mülltonnen nach den Filmvorstellungenn der Tragik-Liebesgeschichte "Solaris" und der Komödie "My Big Fat Greek Wedding".

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