Sporturlaub auf Mauritius: Trekking und Yoga auf der Trauminsel

Am Ruhetag testet Kollege Marco das Trekking-Angebot von Mauritius
Mini-Hike zum Piton Canot: der Rundblick nach dem Aufstieg lohnt sich

Am Entspannungstag testet Kollege Marco das Trekking-Angebot von Mauritius. Plus: Beim Yoga wartet seine größte Herausforderung

Yoga – Krieger, grüß mir die Sonne
Am zweiten Tag  wartet  auch schon die größte Herausforderung auf mich. Nein, weder Bungeejumping noch Fallschirmspringen. Eine Yoga-Session steht auf dem Plan. Doch es gibt genau 2 Probleme: 1. Ich bin unfassbar unbeweglich. 2. Ich habe das noch nie gemacht. Es hilft alles nichts. Noch vor dem Frühstück schreite ich bei trügerisch blauem Himmel zum sehr schön angelegten Zen-Garten des Hotels, wo auch schon Yogalehrerin Mayeta auf mich wartet. In den Hängematten des Gartens mit Ausblick und Springbrunnen könnte man den Tag entspannt starten. Könnte. Ich soll beim Yoga relaxen. Die nächsten 60 Minuten verbringe ich als Baum, Krieger, nach unten schauender Hund, Kobra, Halbmond, gedrehtes Dreieck und Bogenschütze. Das sind keine Fantasyfiguren, sondern Asanas – die verschiedenen Körperstellungen im Yoga. Ich beuge, bücke, krümme, strecke und verrenke mich. Trotz der einen oder anderen Ruhestellung laufen die ersten Schweißperlen über meine Stirn. Und es sollen noch wesentlich mehr werden.

Entspannung am Chamarel Wasserfall
Mayeta vollführt die Figuren in einer einzigen fließenden Bewegung. Bei mir fließt nur der Schweiß. Und ich möchte gar nicht wissen, wie ungelenk das bei mir aussieht. Liegestütze und Kniebeugen sind ein Kinderspiel dagegen. Und das soll entspannend sein? Nach einer Stunde schleiche ich völlig erschöpft zum Frühstück. Die nächsten Programmpunkte sind zum Glück wirklich entspannend: ein Spaziergang an der bereits erwähnten Asphaltstraße zum wirklich sehr schönen Naturphänomen Siebenfarbige Erde (Lavagestein, das in verschiedenen Farben leuchtet) und dem Chamarel Wasserfall. Danach geht’s noch zur Rumbrennerei von Chamarel. OK, das hat nichts mit Sport zu tun, außer vielleicht man versucht wirklich alle Rumsorten durchzuprobieren.

Größte Herausforderung: eine Yoga-Session steht auf dem Plan
Größte Herausforderung: eine Yoga-Session steht auf dem Plan

Trekking – Speed-Hike zum Mini-Matterhorn
Obwohl die Landschaft im Süden und Westen von Mauritius mit ihren Hügeln und Bergspitzen (der Piton de la Petite Rivière Noire ist immerhin 828 hoch) geradezu nach Trekking verlangt, ist die Insel dafür noch nicht richtig erschlossen. So scheint es zumindest. Auch hier muss man nur den Richtigen fragen. Unser Tipp: der Le Morne Brabant im äußersten Südwesten der Insel. Mit Guide und Trailläufer Yan Maroussem geht es hier 3 Stunden lang bis auf den 556 Meter hohen Gipfel des Unesco-Weltkulturerbes. Die Tour startet meistens morgens um 6 und muss bei Yan direkt reserviert werden. Infos: www.trekkingilemaurice.com. Wir klettern aus Zeitgründen nur auf den bei Chamarel gelegenen etwa 300 Meter hohen Piton Canot. Das dauert zwar nur 30-45 Minuten, ist aber trotzdem reichlich anstrengend. Teilweise geht es nur mit Hilfe von Seilen – wie bei einem Klettersteig – weiter. Der Aufstieg lohnt sich trotzdem. Der Rundblick auf den Südwesten – unter anderem auch auf den nahegelegenen Le Morne Brabant ist atemberaubend.

Hier geht’s weiter: Wassersportarten auf Mauritius

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