Gescheiterte Ehe: Trennungsschmerz macht dick

Was bei der Hochzeit noch als Symbol für eine glückliche Ehe galt, verursacht nach der Scheidung eine Wampe
Eine Scheidung führt bei vielen Männern offenbar zu einem unkontrollierten Essverhalten – Schuld soll ein Teufelskreis aus Einsamkeit, Frust und Trauer sein

Eine Scheidung ist nicht nur eine schmerzhafte und teure Angelegenheit, sondern macht auch noch dick – zumindest die Männer

Eine Scheidung wirkt sich offenbar nicht nur auf den Gemütszustand aus, sondern auch auf das Gewicht. Insbesondere bei Männern führt eine Trennung zu überschüssigem Hüftgold, so "Men's Health" in seiner am 14.12.2011 erscheinenden Januar-Ausgabe unter Berufung auf eine Langzeit-Studie der US-amerikanischen Ohio State University.

Die amerikanischen Forscher sehen den Grund dafür in einem Teufelskreis aus Frust, Trauer und Einsamkeit. Aus diesen Faktoren entwickle sich ein ungesundes Essverhalten, bei dem die Qualität der aufgenommenen Nahrung keine Rolle mehr spiele. Dazu komme, dass die Ehefrauen immer dafür gesorgt hätten, dass ihre Männer nicht zu ungesund äßen. Diese Fürsorge falle nach einer Scheidung weg.

Interessant: Vor allem Männer über 30 leiden besonders unter der tückischen Gewichtszunahme nach ihrer Scheidung. Die Mediziner hatten für ihre Studie mehr als 10.000 Amerikaner rund 22 Jahre begleitet und dabei den Familienstand und den Body-Mass-Index (BMI) verglichen.

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