Alkoholkonsum: Trink-Sünden der Jugend rächen sich

Alkoholgenuss in der Jugend rächt sich
Exzessives Trinken als Jugendlicher beschert einem später Herzkrankheiten

Herzkrankheiten müssen nicht immer erblich bedingt sein: Auch wer als Teenie zu heftig getrunken hat, riskiert später Infarkte

Wer in der Teenagerzeit übertrieben feucht-fröhlich feiert, riskiert später Herzinfarkte und Schlaganfälle, auch wenn er im Erwachsenenalter nur noch maßvoll trinkt, so eine US-Studie. "Es gibt schon genug Gründe, junge Menschen vor starkem Trinken zu bewahren", so die Leiterin der Studie Marcia Russell, "aber Langzeitfolgen wie das hohe Risiko für Herzkrankheiten sind definitiv ein weiterer Grund."

Danach erhöht exzessiver Alkoholgenuss in der Jugend das Risiko des so genannten metabolischen Syndroms um ein Drittel. Dieses Syndrom beschreibt eine Kombination aus Risikofaktoren, die Herzkrankheiten auslösen und gilt als größter Verursacher von Herzinfarkten oder Schlaganfällen. Zu seinen Anzeichen gehören unter anderen Diabetes und Übergewicht.

In der Studie werteten Mediziner des Pacific Institute of Research and Evaluation in Berkeley die Trinkgewohnheiten und weitere Lebensumstände von fast 3000 Teilnehmern zwischen 35 und 80 Jahren aus.

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