Trinken für die Konzentration

Wer nicht genug trinkt, blockiert sein Gehirn. Vor allem im Sommer sollte man dem Körper täglich zwei Liter Flüssigkeit gönnen.

Leiden Sie bei der Hitze unter Kopfschmerzen, ist Ihnen häufig übel oder möchten Sie sich übergeben? Dann trinken Sie vielleicht nicht genug. Flüssigkeitsmangel kann sogar zu geistiger Verwirrung führen. Darauf weist das Deutsche Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik (D.I.E.T.) in Bad Aachen hin.

Trinken Sie zu wenig, verdickt sich Ihr Blut, die Reizübertragung vom Hirn auf die Muskeln wird schlechter und Sie können Verdauungsstörungen bekommen. Die D.I.E.T. empfiehlt deshalb, täglich mindestens 1,9 Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Vor allem bei älteren Menschen lässt das Durstempfinden häufig nach und sie vergessen, sich öfter mal einen zu genehmigen.

Der Körper besteht jedoch zu 60 Prozent aus Wasser. Und verliert er nur ein halbes Prozent des Körpergewichts an Flüssigkeit, macht sich das als Durst bemerkbar – ein lebenswichtiger Mechanismus zum Schutz vor Austrocknung. Ein 75 Kilo schwerer Mann bekommt also schon Durst, wenn ihm die Flüssigkeitsmenge einer halben Wasserflasche fehlt.

Die Fachleute raten deshalb, sich besonders zur heißen Jahreszeit Hilfsmittel oder Gedankenstützen zurecht zu legen, die ans Trinken erinnern. Sie können zum Beispiel Wasserflaschen an für Sie wichtige Stellen legen oder sich einen Trinkplan aufstellen.

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