Strategisch denken: Trinken vor Match und Rennen

Wie wichtig ist Ihnen Sport?
Damit der Harndrang Sie nicht zum Boxenstopp zwingt, sollten Sie pures Wasser meiden

Um Harndrang an der Startlinie oder vorm Anstoß zu vermeiden, trinken Sie vorher besser kein reines Wasser

Ein wichtiges Match steht an oder Sie stehen kurz vor Ihrem ersten Rennen. Jetzt haben Sie Angst, dass sich der enorme Druck über Ihre Blase entlädt. Damit der Harndrang Sie nicht in die Knie zwingt, sollten Sie pures Wasser meiden. "Nehmen Sie lieber ein isotonisches Getränk", rät Wagner. Weil dessen Mineralstoff-Zusammensetzung der des Blutes entspricht, kann Ihr Körper mehr davon aufnehmen, muss weniger ausscheiden.

In kleinen Mengen trinken
Selbstmischer rühren sich eine Saftschorle mit den empfohlenen 60 Gramm Kohlenhydraten pro Liter an. Der Natrium-Gehalt des Mineralwassers sollte in diesem Fall zwischen 100 und 200 Milligramm pro Liter liegen, da Natrium Wasser an sich bindet. Generell gilt: Je länger Sie schwitzen, desto mehr Natrium brauchen Sie. Würzen Sie gegebenenfalls mit Kochsalz nach. Trinken Sie während der Partie nach Möglichkeit alle vier bis fünf Minuten 50 bis 100 Milliliter, auf keinen Fall aber häufiger, denn: "In kleinen Mengen kann der Körper die Flüssigkeit besser aufnehmen", erklärt unser Experte.

Wasserhaushalt wiegen
Wer die Rationen so exakt dosiert, sollte seinen Wasserhaushalt genau im Auge behalten. Die einfachste Lösung: vor und nach dem Wettkampf auf die Waage stellen. Jedes Gramm weniger entspricht einem Milliliter weniger Flüssigkeit im Körper. Gleichen Sie die Differenz schnellstmöglich aus, trinken Sie am besten 50 Prozent mehr, als Sie verloren haben. So stellen Sie sicher, dass Sie auch dann noch genug Flüssigkeit in Ihrem Körper haben, wenn Ihre Blase dem Druck endlich nachgeben darf.

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