Glotze vs. Potenz : Hoher TV-Konsum schadet Spermien

Hoher TV-Konsum schadet Spermien
Wer rund 20 Stunden pro Woche TV schaut, produziert 44 Prozent weniger Sperma

Wer in der Woche zu lang vor der Glotze hockt, senkt seine Spermaproduktion um fast die Hälfte

Läuft bei Ihnen oft die Flimmerkiste, langweilen sich Ihre Spermien zu Tode. Eine im British Journal of Sports Medicine veröffentlichte US-Studie vermeldet: Männer, die 20 Stunden in der Woche fernsehen, haben 44 Prozent weniger Spermien als TV-Abstinenzler. Der Grund dafür sei das lange Sitzen. Die Hodentemperatur steigt an, was sich wiederum negativ auf die Spermienroduktion auswirke.

15 Stunden Bewegung fürs Sperma
US-Wissenschaftler der Harvard School of Public Health hatten im Rahmen der Studie 189 Teilnehmer zu TV-Konsum, Essgewohnheiten, Stressanfälligkeit sowie zu sportlicher Aktivität befragt und zusätzlich Spermaproben untersucht. Die gute Nachricht: Männer, die 15 Stunden pro Woche aktiv sind, steigern ihre Spermienkonzentration um bis zu 73 Prozent.

Die Wissenschaftler räumen allerdings ein: Obwohl die Resultate der Studie erhebliche Sperma-Unterschiede zwischen Sportskanonen und Couchpotatoes zeigen, wären alle Probanden dazu fähig, Kinder zu zeugen.

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