Geschlechterklischees: Stimmt: Typisch Frau, typisch Mann

Die Interessen der beiden Geschlechter haben sich im Laufe der letzten Jahre kaum genähert
Geschlechterklischees stimmen doch: Die Interessen der beiden Geschlechter haben sich im Laufe der letzten Jahre kaum angenähert

Das Schubladendenken über Männer und Frauen stimmt doch: Er redet gerne über Sport, sie über Gefühle

Die Deutschen haben offenbar eine klare Vorstellung vom typischen Mann und der typischen Frau. Demnach dominieren aber immer noch Stereotype das Denken der Geschlechter: Er unterhält sich am liebsten über Sport und Politik, sie viel lieber über Familie, Gesundheit und Erziehung. Diese Klischees bestätigte jetzt die Studie zum Thema "Gesprächskultur in Deutschland" des Instituts für Demoskopie Allensbach. Demnach haben sich die Interessen der beiden Geschlechter im Laufe der letzten Jahre kaum genähert. Topthema der Männer sei Sport (65 Prozent), bei Frauen seien es Neuigkeiten der Freunde (75 Prozent).

Besonders junge Menschen bestätigen Klischees
Auch beim Thema Kommunikation gebe es immer noch bedeutende Unterschiede. Frauen sind emotionaler und offener, Männer sachlich und dominant, so die Meinung der Befragten. Knapp 50 Prozent der Frauen stuften sich als kommunikativ ein, bei den Männern waren es nur 21 Prozent. Fast jede zweite Frau hat kein Problem über Gefühle zu reden, bei den Männern ist es dagegen nicht einmal jeder Fünfte, so die Forscher. Besonders die junge Generation identifiziere sich als typisch männlich oder typisch weiblich.

Für die Studienreihe "Gesprächskultur in Deutschland" hatte das Institut für Demoskopie Allensbach (Baden-Württemberg) knapp 2000 Personen ab 16 Jahren befragt. Weitere Informationen finden Sie auf www.gespraechskultur-in-deutschland.de.

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