Tauziehen: Tauziehen: Seilschaften

Männer sind rachsüchtiger als Frauen

So ziehen Sie beim Kräftemessen auf dem Rasen nicht den Kürzeren

Zieh! Kurt Rosa, Trainer der Deutschen Nationalmannschaft im Tauziehen, sagt wie.

1. Anseilen
"Das Tau ist das A und O", so Rosa. Es muss aus Hanf oder Sisal sein und eine Last von fünf Tonnen tragen. Ideal ist eine Länge von 32 Metern (zu bestellen unter www.tseil.de). "Je dicker, desto besser ist es zu greifen." Tipp: Damit es nicht rutscht, die Handflächen mit Harz einreiben. Wanderschuhe sorgen für guten Stand.

2. Anziehen
Nun geht’s auf den Rasen (vorher Muskeln dehnen). Der Abstand zwischen den Teams beträgt acht Meter, untereinander je einen. Sind alle bereit, heißt es: Pull! Der Letzte im Glied muss sich das Tauende über den Rücken legen und unter die Achsel klemmen. Zur Stabilisation die linke Hand direkt vor die rechte legen, die Füße in den Boden rammen. Ober- und Unterkörper bilden eine Linie (auch in Schräglage). Damit alle gleichzeitig ziehen, gibt einer den Takt vor. Ziel ist, die Gegner über eine Distanz von vier Metern zu bekommen.

3. Abziehen
Um das zu schaffen, empfiehlt Rosa zwei Taktiken: Entweder ziehen Sie mit voller Kraft (Angriffstaktik, gut für Kraftsportler). Oder Sie arbeiten mit Durchschnittskraft (Defensivtaktik, für Ausdauersportler). Ermüden die Gegner, überrumpelt man sie schlagartig (mehr Infos unter www.drtv-sport.de.)

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