Denim-Know-How: Ultimatives Jeans-Wissen

Die besten Jeans für Männer!

Natürlich braucht niemand Tipps, wie man eine Jeans trägt – aber unser Hintergrundwissen lässt Sie darin besser aussehen

In diesem Artikel:

Verschiedene Jeans-Formen, -Farben und -Schnitte gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Vorbei sind die Zeiten, als es noch DAS Modell der Saison gab, in dem man sich zum wahren Fashionfreak bekannte.
Wer heute im Baggy-Style daher kommt, kann morgen zur Skinny-Jeans greifen und in beiden Fällen lässig gekleidet sein. Ebenso verhält es sich mit den Waschungen – ob man zum eleganten Raw-Denim greift oder doch lieber zum Destroyed-Denim, ist nicht abhängig vom Typ des Trägers, sondern eine Frage von Lust und Laune – natürlich spielt hier auch der Anlass eine Rolle. 

Die besten Jeans für Männer!
Die besten Jeans für Männer! 15 Bilder

Die besten Jeans der Saison

Unbehandelt tintenblau, schwarz wie die Nacht oder lieber schon abgenutzt? Mit diesen Jeans erfüllen Sie alle gültigen Denim-Dresscodes. Hier kommen unsere Top 15 – nach Style und Preis sortiert.

Was versteht man eigentlich unter Raw Denim?

Was versteht man unter dem Begriff Raw Denim?

So nennt man den unbehandelten und ungewaschenen Jeansstoff. Raw Denim ist steif, schmutzabweisend, hat einen tiefblauen Farbton mit leichtem Glanz und passt sich mit der Zeit perfekt der Figur seines Trägers an.
Unser Rat: Tragen Sie Raw Denim so oft es geht. Je länger Sie die erste Wäsche rauszögern, desto stärker fällt das Fading, der persönliche Used-Look aus. Gute Erfolge erzielt man nach etwa 6 Monaten intensiven Tragens.

Gibt es spezielle Pflegehinweise für eine Raw-Denim-Jeans?

Raw Denim kann durchs Waschen bis zu 12 Prozent einlaufen (Shrink to Fit). Ist Denim als Preshrunk, Sanforized oder Rinsed ausgewieden, brauchen Sie dies nicht zu befürchten. Da Raw Denim stark abfärbt, waschen Sie die Jeans immer separat, auf Links gedreht und mit einem bleichefreien Waschmittel bei 40 Grad. Nach der Wäsche die Hose flach liegend und ungefaltet trocknen lassen – also NICHT bügeln und NICHT in den Trockner geben!

Welche Jeans-Schnitte gibt es?

Bei der Form High Waist sitzt der Bund auf Höhe der Taille. Der Vorteil dabei: Die Beine werden optisch verlängert. Als Tapered Fit bezeichnet man Jeans mit einem Schmal zulaufendem Hosenbein. Unter Slim Fit versteht man eine körpernahe Passform. Noch einen Schritt weiter geht die Skinny Fit: Der extraschmale hautenge Schnitt eignet sich nur für schlanke Beine. Zu jeder Figur passt dagegen der klassische Schnitt mit geraden Beinen, der auch als Regular Fit bezeichnet wird.

Immer lässig unterwegs – in Jeans

Worauf beziehen sich bei der den Jeans die Angaben zur Größe?

Jeans werden nicht mit den üblichen Konfektionsgrößen ausgezeichnet, sondern nach Bundumfang (Kürzel W wie Waist) und Beinlänge (Kürzel L wie Leg). Beide Maße werden in Zoll (englisch: Inch) angegeben. Dabei entspricht 1 Inch 2,54 Zentimetern. Ihre Größe finden Sie heraus, indem Sie erst den Bundumfang messen, dann das Innenbein vom Ansatz (Schritt) bis zum Fußende. Die Werte durch 2,54 geteilt ergeben Ihre Jeans-Größe.

Und was passt am besten zu einer dieser Destroyed-Hosen?

Mit einem konventionellen Fishtail-Parka, einem unifarbenen, grob gestrickten dicken Pullover und derben Leder-Boots betonen Sie den rustikalen Charakter der Jeans. Aufgekrempelte Hosenbeine unterstützen die lässige Optik. Dabei gilt: Schmal zulaufende Hosenbeine immer auch schmaler (zirka 3 bis 4 Zentimeter) umschlagen. Auf diese Weise bleiben die Proportionen erhalten. Dagegen verkürzen zu breite Aufschläge (Turn-ups) die Beine.

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