Wanze, Laus & Co: Ungeziefer im Bett

Er hätte statt der Wanze lieber einen Wamp im Bett
Statt der Wanze hätte er lieber einen Wamp im Bett

Wer woanders übernachtet, muss sich manchmal die Matratze mit unerwünschten Gästen teilen. Das ist im Notfall zu tun

  • Filzlaus Dieser Parasit hält sich da auf, wo Haare sind. Am liebsten saugt er Blut im Schambereich, was Entzündungen und Jucken verursacht. „Rasieren reicht nicht. Um sie loszuwerden, braucht man Läuseshampoo“, so Professor Heinz Mehlhorn, Parasitologe an der Uni Düsseldorf.
  • Krätzemilbe Das winzige Tier frisst sich unter die Haut, legt Eier. „Der Kot löst nach einigen Tagen Entzündungen aus“, sagt Mehlhorn. Folgen: Hautrötungen und Juckreiz. Die geröteten Gänge unter der Haut sind mit bloßem Auge erkennbar. Bei Verdacht zum Arzt gehen (verschreibt ein Medikament); ist leicht übertragbar, also Personen aus dem Umfeld mitnehmen.
  • Bettwanze Die nachtaktiven Krabbler halten sich tagsüber unter der Matratze auf, bis sie losziehen, um Blut zu saugen. Man kann sie schon vorher an einem süßlichen Geruch im Schlafraum und kleinen Blutfleckchen auf der Bettwäsche erkennen“, erklärt Rainer Gsell vom Deutschen Schädlingsbekämpferverband. Wanzenbisse führen häufig zu Quaddeln auf der Haut, die sich mit einer entzündungshemmenden Salbe am besten behandeln lassen.

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