Gerard Butler als 08/15-Macho : Unser Filmtipp "Die nackte Wahrheit"

Die Filmtipps der Redaktion

In "Die nackte Wahrheit" üben sich Katherine Heigl und Gerard Butler im Kampf der Geschlechter. Wir sagen, ob Sie sich das antun müssen

Ihnen fallen zehn gute Gründe ein, warum Sie sich keine romantischen Komödien mehr anschauen? Dann werden es nach "Die nackte Wahrheit" bestimmt noch ein paar mehr sein. Der filmische Geschlechterkampf zwischen Gerard Butler ("300") als Macho und Katherine Heigl ("Grey’s Anatomy") als emanzipierte Karrierefrau ist so Klischee-geladen wie vorhersehbar. Hinzu kommt, dass selbst die Hauptdarsteller nicht überzeugen. Ergebnis: Eine 08/15-Komödie, die nur mittelmäßig unterhält.

Die Story: Als der von Abby Richter (Katherine Heigl) produzierten TV-Sendung die Einschaltquoten verloren gehen, stellt ihr Chef den Berufsmacho Mike Chadway (Gerard Butler) ein. Dieser macht mit seinen Offenbarungen über den sexbesessenen Mann Quote. Die selbstbewusste Abby ist natürlich empört. Da sie aber in Liebesdingen keine Expertin ist und sich in ihren neuen Sixpack-Nachbarn verknallt hat, geht sie mit ihrem verhassten Kollegen Mike einen Deal ein: Er hilft ihr bei der Eroberung des süßen Nachbarn – sollte er allerdings versagen, wird er kündigen.

Romantik-Kitsch für Frisch-Verliebte
Wem jetzt noch nicht klar ist, wie die Geschichte ausgeht, der hat wahrscheinlich nie "Harry und Sally" oder andere Film-Schmonzetten gesehen. Bitte nicht falsch verstehen: Nichts spricht gegen romantische Klischees, putzige Streitgespräche zwischen Mann und Frau und die absolute Gewissheit eines Happy Ends. Zumindest für Frisch-Verliebte, die einen netten Kinoabend verbringen wollen. Allen anderen sagen wir die nackte Wahrheit: Diesen platten Kino-Kitsch können Sie sich schenken.

Die nackte Wahrheit (USA 2009)
Regie: Robert Luketic
Drehbuch: Nicole Eastman, Karen McCullah Lutz, Kirsten Smith
Darsteller: Katherine Heigl, Gerard Butler, Eric Winter
Länge: 96 Minuten
Start: 1. Oktober 2009

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