Saurier-Showdown im Vergnügungspark: Unser Filmtipp „Jurassic World“

In „Jurassic World“ macht ein genetisch mutierter Über-Saurier Jagd auf Besucher und Tiere eines Dino-Vergnügungsparks. Ein monstermäßiger Action-Spaß
Trailer zum Film "Jurassic World"

In „Jurassic World“ macht ein genetisch mutierter Über-Saurier Jagd auf Besucher und Tiere eines Dino-Vergnügungsparks. Ein monstermäßiger Action-Spaß

Dinos gehen immer. Dachte sich vermutlich auch Steven Spielberg und lässt 14 Jahre nach Jurassic Park 3 als Produzent erneut die Saurier von der Leine. Diesmal gibt ein genetisch veränderter Über-Dino sowohl Sauriern als auch Menschen Saures. Jurassic World ist lauter, action- und temporeicher als seine 3 Vorgänger. Zeit zum Durchatmen gibt’s hier kaum, sobald nach etwa 40 Minuten das Unheil seinen Lauf nimmt. Wo Story und Schauspieler den einen oder anderen Durchhänger haben, springen beeindruckende Computereffekte und Actionszenen in die Bresche.

Dinosaurier-Trainer Owen (Chris Pratt) macht Jagd auf den neuen Riesen-Saurier
Saurier-Trainer und Ex-Soldat Owen (Chris Pratt) soll helfen, den Indominus Rex wieder einzufangen

Darum geht’s in Jurassic World: Die Isla Nublar im Pazifik ist zu einem großen Dinosaurier-Vergnügungspark mit täglich etwa 20.000 Besuchern geworden. Investor Masrani (Irrfan Khan) und Managerin Claire (Bryce Dallas Howard) arbeiten an immer gefährlicheren und größeren Arten, um die Zuschauer bei Laune zu halten. Die neuste Kreation: der Indominus Rex, eine Art übergroßer Hybrid-Dino. Leider büchst diese intelligente Killermaschine aus und droht die ganze Insel, inklusive Saurier-Bevölkerung und Besucher, zu zerstören. Saurier-Trainer und Ex-Soldat Owen (Chris Pratt), der auf der Insel Raptoren abrichtet, soll helfen, das Monster wieder einzufangen. Zusammen mit Claire muss Owen allerdings erst einmal 2 Neffen von ihr aufspüren, die irgendwo im Dschungel der Insel verschollen sind.

Ein neuer Riesen-Dino verwüstet den Jurassic-World-Vergnügungspark
Gut gebrüllt, Saurier! "Jurassic World" ist eine gelungene Action-Achterbahn

Gut gebrüllt, Saurier!
Jurassic World
hat dem Dino-Hype der 90er nichts wirklich Neues hinzuzufügen. Die Story ist altbekannt, die Saurier auch. Auch hat man das Gefühl, die Schauspieler sind nur dafür da, den Zuschauer daran zu erinnern, dass der Film nicht komplett am Computer entstanden ist. Story-Abzweiger und moralische Fragen zu Genforschung und Wissenschafts-Ethik wie in Jurassic Park 1-3 wurden ebenfalls längst über Bord geworfen. Macht alles nichts. Stars und Hauptsensation des Films sind ohnehin die Dinos, und wie sie sich – ähnlich den Godzilla-Filmen – gegenseitig die Köpfe einhauen. Plus: Die Special Effects, Action- und Verfolgungsszenen sind in jedem Fall meisterlich. Trotz vorhersehbarer Handlung, rutscht man 2 Stunden vor Spannung ungeduldig auf dem Kinosessel hin und her. Tja, Dinos gehen eben wirklich immer.

Fazit: Gut gebrüllt, Saurier! Jurassic World ist eine gelungene Action-Achterbahn, die monstermäßig Spaß macht.

Jurassic World (USA 2015)
Regie: Colin Trevorrow
Drehbuch: Rick Jaffa, Amanda Silver, Colin Trevorrow, Derek Connolly
Darsteller: Chris Pratt, Bryce Dallas Howard, Irrfan Khan, Omar Sy
Länge: 124 Minuten
Start: 11. Juni 2015

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