Auf unmöglicher Mission: Unser Filmtipp "Mission Impossible – Rough Nation"

Zahlreiche Actionhighlights, aufwändige Hightech-Spielereien und ein diabolischer Bösewicht: Mission Impossible - Rough Nation liefert Blockbusterkino vom Feinsten
Trailer zum Actionstreifen "Mission Impossible - Rough Nation"

Zahlreiche Action-Highlights, aufwändige Hightech-Spielereien und ein diabolischer Bösewicht: Mission Impossible - Rough Nation liefert Blockbusterkino vom Feinsten

Tom Cruise lässt es mal wieder krachen. Auch nach fast 20 Jahren Mission Impossible wird der 53-Jährige nicht müde. Direkt zu Beginn des fünften Teils der Reihe stellt er seine Actionheld-Qualitäten einmal mehr mit einem waghalsigen Stunt unter Beweis: Als Specialagent Ethan Hunt klammert er sich an ein startendes Flugzeug, um einer Bande Terroristen das im Flieger geladene Nervengas zu stehlen. Glaubt man Schauspielerkollegen Simon Pegg, hatte Cruise für diese Szene keinen Stuntman.

Mission Impossible Rough Nation Filmkritik
Rasantes Tempo: Hunt liefert sich mit den Terroristen eine Verfolgungsjagd durch Marokko

Darum geht’s: Wie jeder Teil der Mission Impossible Reihe beginnt auch dieser mit einer Botschaft für den Geheimagenten Ethan Hunt, die sich innerhalb von 5 Sekunden in Rauch auflöst. Doch diesmal handelt es sich dabei nicht wie gewohnt um einen Auftrag der Impossible Mission Force (IMF), denn diese wurde von CIA-Direktor Alan Hunley (Alec Baldwin) aufgelöst. Der Absender ist die geheime Terrororganisation „Syndikat“, dem Hunt seit Langem auf den Fersen ist. Das Problem: außer ihm glaubt niemand an die Existenz des Syndikats. Ihr Ziel: die Mitglieder der IMF auslöschen und durch skrupellose Anschläge eine neue Weltordnung schaffen. Mit Hilfe des Computer-Nerds Benji Dunn (Simon Pegg) und der gefährlich schönen Britin Ilsa Faust (Rebecca Ferguson) versucht Hunt die geheimnisvolle Untergrundorganisation aus für tot gehaltenen Ex-Spionen aufzuhalten.

Mission Impossible Rough Nation Filmkritik
Auf wessen Seite steht sie? Kann man der mysteriösen Ilsa trauen?

Temporeich mit typischen Mustern
Eine rasante Verfolgungsjagd durch Marokko und atemberaubende Stunts – ob in der Luft oder unter Wasser – machen auch den fünften Teil zu einem würdigen Nachfolger in der Actionfilm-Reihe. Natürlich kommen die für Mission Impossible typischen Masken zum Einsatz und auch verschlüsselte USB-Sticks mit hochsensiblen Daten spielen eine entscheidende Rolle beim Versuch dem Kopf des Syndikats, Solomon Lane (Sean Harris), das Handwerk zu legen. Doch trotz typischer Muster wirkt hier nichts ausgelutscht. Regisseur Christopher McQuarrie, der auch für das Drehbuch verantwortlich war, ist mit Rough Nation („Schurkenstaat“) ein Film gelungen, der sich problemlos in die Mission Impossible-Reihe einfügt und den anderen Teilen mit seinen spektakulären Action- und Kampfszenen in nichts nachsteht. Der hervorragende Cast bestehend aus Simon Pegg, Jeremy Renner, Luther Stickell und Sean Harris schafft es, den ewigen Protagonisten Cruise aufzuwerten. Der heimliche Star des Films ist allerdings Mission Impossible-Neuling Rebecca Ferguson, die als geheimnisvolle Agentin Ilsa Faust jedes Bond-Girl alt aussehen lässt.

Fazit: Mit zahlreichen Stunts, Plottwists und Pointen an der richtigen Stelle bietet „Rough Nation“ ein sehr unterhaltsames, kurzweiliges Actionfilmvergnügen. 

Mission Impossible – Rough Nation (USA 2015) 
Regie: Christopher McQuarrie
Drehbuch: Christopher McQuarrie
Darsteller: Tom Cruise, Jeremy Renner, Simon Pegg, Alec Baldwin, Rebecca Ferguson, Ving Rhames, Sean Harris, America Olivo 
Länge: 131 Minuten

Start: 06. August 2015

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