Lichtschwert-Action jetzt in 3D: Unser Filmtipp "Star Wars 3D"

George Lucas bringt seine
Trailer zum Film "Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung"

George Lucas bringt seine "Star Wars"-Filme wieder auf die große Leinwand – diesmal in 3D. Wir verraten, ob Sie für "Episode I – Die dunkle Bedrohung 3D" wirklich ins Kino müssen

35 Jahren nach dem Start des ersten Star Wars kommen  die insgesamt 6 Filme der legendären Weltraum-Saga erneut ins Kino. Diesmal in 3D und in chronologischer Reihenfolge. Den Anfang macht Episode I – Die dunkle Bedrohung 3D, der ursprünglich 1999 im Kino lief. Dafür wurde der Blockbuster aufwendig Bild für Bild bearbeitet. Inhaltlich wurde nichts geändert. Und das obwohl Macher George Lucas für seine Nachbesserungen an den Original-Filmen berüchtigt ist. Es wurden lediglich einige CGI-Effekte hinzugefügt, um mehr Räumlichkeit zu erzeugen. Heißt im Klartext: Hier und da fliegen ein paar Roboter mehr durchs Bild. Episode I – Die dunkle Bedrohung 3D setzt hauptsächlich auf Raumtiefe. Wer 3D-Effekte wie im maßstabsetzenden Avatar von James Cameron erwartet, wird enttäuscht. Weder Lichtschwerter noch Gegenstände schießen aus der Leinwand. Ein Großteil des Films wirkt daher so zweidimensional wie eh und je. Nur beim Pod-Rennen auf Tatooine und der finalen Droidenschlacht macht die 3D-Version so richtig Spaß. Und dafür lohnt sich durchaus der Weg vom Sofa in den Kinosaal.

Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor, rechts) trifft den kleinen Anakin (Jake Llloyd)
Qui-Gon Jinn (Liam Neeson, links) ist sich sicher: Der kleine Anakin (Jake Llloyd) wird zu einem mächtigen Jedi werden

Die Story dürfte den meisten bekannt sein: Die zwei Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn (Liam Neeson) und Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor) sollen in einem Handelskonflikt vermitteln. Die Handelsföderation, will den Planeten Naboo mit einer Droidenarmee erobern und die Herrscherin, Königin Amidala (Natalie Portman), dazu zwingen, ein Abkommen zu unterzeichnen. Die beiden Jedi können die Königin befreien, müssen aber auf der Flucht auf dem nahen Wüsten-Planeten Tatooine notlanden, um Ersatzteile für ihr Raumschiff aufzutreiben. Dort lernt Qui-Gon Jinn den jungen Sklaven Anakin Skywalker (Jake Lloyd) kennen. Der kleine Anakin ist nicht nur ein talentierter Pilot. Qui-Gon Jinn ist sich sicher: Anakin wird zu einem mächtigen Jedi werden. Währenddessen versuchen die Sith, die böse Version der Jedi-Ritter, die Macht in der Galaktischen Republik an sich zu reißen.

Königin Amidala (Natalie Portman) muss von ihrem Planeten Naboo fliehen
Königin Amidala (Natalie Portman) muss von ihrem Planeten Naboo fliehen

140 Minuten Weltraum-Epos im XL-Format
Nach Star Wars in 3D gibt‘s zwei wichtige Erkenntnisse: 1. Episode I – Die dunkle Bedrohung 3D kämpft trotz seiner aufwendigen Nachbearbeitung in einer anderen Liga als der 3D-Maßstab wie Avatar. 2. Wer schon die Originalversion von 1999 inklusive dem computeranimierten Gummiwesen Jar Jar Binks und anderen Ungereimtheiten nicht mochte, wird auch jetzt keinen Spaß haben. Alle anderen dürfen sich über 140 Minuten Weltraum-Epos im XL-Format freuen: mit coolen Schauspielern, aufwendigen Kostümen, Masken und Kulissen, einer unterhaltsamen Story und jeder Menge Lichtschwert-Action.

Fazit: Es gibt nur einen einzigen Grund für Episode I – Die dunkle Bedrohung 3D ins Kino zu gehen: Sie wollen den Sci-Fi-Klassiker noch mal (oder zum vielleicht zum ersten Mal) auf der großen Leinwand sehen. Als Bonus gibt’s ein paar 3D-Effekte obendrauf.  

Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung (USA 1999/2012)
Regie: George Lucas
Drehbuch: George Lucas
Darsteller: Ewan McGregor, Liam Neeson, Natalie Portman, Jake Lloyd
Länge: 136 Minuten
Start: 9. Februar

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