Elektronik-Fachbegriffe: Technik-Glossar Teil 2

Wir verschaffen Ihnen den Durchblick. Die wichtigsten Technik-Kürzel und ihre Bedeutung von H bis Z

HD: Dahinter steckt eine hohe Auflösung (High Definition) von mindestens 1280 x 720 Pixel

HD-ready: Mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel sowie einer digitalen DVI- oder HDMI-Schnittstelle, die den Kopierschutz HDCP unterstützt, erhält ein Gerät das 'HD-ready'-Label

HD/Full-HD: Für das Etikett Vollständig Hochauflösend muss es schon etwas mehr sein. Mit Full-HD werden vor allem HDTV-fähige Geräte bezeichnet. Vorausgesezt: Sie können die höchst mögliche HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixel ausgeben

HDTV:High Definition Television steht für hoch aufgelöstes Fernsehen, das heißt eine höhere vertikale und horizontale Auflösung. Mit bis zu fünf-mal so vielen Bildpunkten wie ein herkömmlicher PAL-Fernseher
ist ein HDTV-Bild deutlich schärfer. Die Bedeutung von HD beschränkt sich allerdings nicht auf Fernseher: Auch Camcorder und optische Speicher wie Blu-ray-Discs und HD-DVDs sind als HDTV-Quelle nutzbar

HDCP:High Bandwidth Digital Content Protection ist ein Kopierschutz für digitale Programminhalte hoher Bandbreite. Verwendet wird es im Zusammenhang mit DVI und HDMI

H.264/AVC:H.264/AVC oder auch MPEG-4/AVC ist ein Codierverfahen für hochauflösendes Fernsehen. Es sorgt für Datenreduktion. Sowohl für mobile Anwendungen als auch im TV- und HD-Bereich reduziert H.264/AVC die benötigte Datenrate bei gleicher Qualität mindestens um die Hälfte

HDMI:High Definition Multimedia Interface ist eine Schnittstelle für die volldigitale Übertragung von Audio- und Videodateien. Gezielt für privat genutzte Unterhaltungselektronik eingeführt wird HDMI dem Trend gerecht: Immer mehr digitale Komponenten mit digitalem Nutzinhalt kommen zum Einsatz

Internetradio: WLAN-Radios liegen voll im Trend. Sie lassen sich ohne PC überall nutzen, wo ein WLAN-Netzwerk verfügbar ist und sind nicht von Sendegebieten abhängig. Im Gegenteil: Die neuesten Modelle empfangen bis zu 10000 Sender und mehr- rund um den Globus

JPEG: JPEG / JFIF ist eines der beliebtesten Bildformate für die Speicherung und Übertragung von Bildern im Internet

LCD: Dieses Kürzel steht für Liquid Crystal Display. Dabei handelt es sich um eine Technologie auf der Basis Flüssig-Kristallen, die bei flachen Anzeigen, Bildschirmen oder Fernsehprojektoren zum Einsatz kommt

MP3:MP3 ist ein Dateiformat zur Reduzierung von Daten in digitalen Audiosignalen. Ziel: Größtmögliche Datenreduktion ohne Beeinträchtigung der Audioqualität

Plasma: Ebenfalls eine Technologie für flache Fernsehbildschirme. Der Plasma-Bildschirm ist sehr flach und bietet eine Verzerrungs- und flimmerfreie Bildwiedergabe. Jedoch arbeitet er im Gegensatz zum LCD-Bildschirm mit anderer Technik: Gasentladungen erzeugen Plasma, was wiederum Leuchtstoffe anregt, die das verschiedenartige Licht erzeugen

Podcasting: Das Wort Podcast setzt sich aus iPod und Broadcast zusammen und bezeichnet Internet-basierten Rundfunk. Genauer gesagt: Podcasting ist das Produzieren und Anbieten von Audio- und Videodateien über das Internet. Inzwischen gibt es neben teilweise qualitativ sehr hochwertigen privaten Podcasts auch viele professionelle Angebote aus der Medienbranche. Die im Fachjargon als Feeds bezeichneten Podcasts sind üblicherweise kostenlos

Streaming Media:Streaming Media fasst die Begriffe Streaming-Audio und Streaming-Video zu einem Oberbegriff zusammen. Gemeint sind die aus einem digitalen (Computer-) Netzwerk empfangenen und gleichzeitig wiedergegebenen Audio- und Videodateien. Die Übertragung selbst heißt Stremaing bzw. Livestreaming. Somit ist das Streaming die Antwort des Internets auf Broadcasting-Techniken wie Fernsehen oder Hörfunk. Besonders im Bereich WLAN-Radios kommt die Streaming-Technik zum Einsatz

Terrestrik:Terrestrik bezeichnet die erdgebundene drahtlose Übertragung von Signalen aus Radio, Fernsehen oder Tlekommunikation. Damit grenzt die sich die Terrestrik von der Übertragung via Kabel oder Satellit ab

WAV: Format zur verlustfreien Speicherung von Audiodaten

WirelessLAN: Ein Wireless Local Area Network ist ein drahtloses lokales Funknetz, das kabellos verschiedene Geräte miteinander verbindet. Es ermöglicht beispielsweise mehreren tragbaren Computern den Zugang zum Internet, genauso aber auch WLAN-Radios

WMA: Vergleichbar mit dem MP3-Verfahren. WMA steht für Windows Media Audio und wird zur Komprimierung von digitalen Audioinhalten verwendet, in der Regel mit verlustbehafteter Kompression

Zeilensprung-Verfahren: Hierbei werden abwechselnd die ungeradzahligen (1,3,5..) und die geradlinigen Bildzeilen (2,4,6..) auf den Fernsehbildschirm 'gezeichnet'. Durch diese Technik wird das Flimmern weitgehend vermieden

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