Seitensprünge: Unsicherheit macht untreu

Unsichere Männer tendieren leichter zum Seitensprung
23 Prozent der Männer halten es laut einer kanadischen Studie mit der Treue nicht so genau

Männer, die an ihrer Leistung im Bett zweifeln, betrügen ihre Partnerin häufiger. Frauen gehen fremd, wenn es in der Beziehung krieselt

Männer, die an ihren Liebeskünsten zweifeln, gehen offenbar häufiger fremd, wie eine Studie der University of Guelph in Ontario, Kanada zeigt. Einer der Gründe dafür sei, dass Männer bei einer Affäre oder einem One-Night-Stand nicht dem Stress ausgesetzt wären, eine "gute Performance" abzuliefern, so wie in einer festen Partnerschaft.

Für Frauen hingegen sei vielmehr eine unglückliche Beziehung ausschlaggebend für den Seitensprung, heißt es in der Studie, die in der Fachzeitschrift Archives of Sexual Behavior erschienen ist. Demnach verdopple sich bei ihnen das Risiko fremdzugehen, wenn sie in ihrer Partnerschaft unzufrieden seien. Bei sexuell frustrierten Frauen steige die Wahrscheinlichkeit sogar auf das Dreifache an.

Für ihre Studie befragten die Wissenschaftler insgesamt 918 heterosexuelle Personen (506 Männer und 412 Frauen), die in einer festen Beziehung leben. Die Ergebnisse zeigten, dass rund 23 Prozent der Männer und etwa 19 Prozent der Frauen ihren aktuellen Partner betrogen.

 

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