Grössenwahn: Unterschätzter Penis

Alles in bester Ordnung
Die meisten benötigen so etwas nicht

Viele denken, ihr bestes Stück sei zu klein. Ist es aber nicht. Der Größenkomplex ist meist nur eingebildet

Die meisten Männer sind völlig ausreichend bestückt – auch wenn viele selbst meinen, ihr bester Freund sei zu klein geraten. Das ist das Ergebnis einer kanadischen Studie über die Selbsteinschätzung männlicher Größenverhältnisse.

Von den 92 befragten Männern zwischen 19 und 52 Jahren waren über 80 Prozent der Meinung, ihr Penis sei zu klein oder zu kurz, 13 von ihnen wollten ihn sich sogar vergrößern lassen. Statistisch gesehen eine falsche Beurteilung, so Studienleiter Rany Shamloul von der Universität Saskatchewan. So könne ein schlaffes Glied ab einer Größe von vier Zentimetern als „normal“ bezeichnet werden. Die Befragten hatten diesen Wert dreimal höher eingeschätzt.

Pornodarsteller falsche Vorbilder

Nach Ansicht Shamlouls lässt sich die Fehleinschätzungen aus falschen Vorbildern ableiten, wie etwa Pornos, in denen Darsteller mit überdimensionalen Arbeitsgeräten glänzten, oder übertriebenen Erzählungen von Freunden. Mehr als die Hälfte gab an, ihre eingebildeten Probleme hätten bereits in der Kindheit begonnen. Nach einer Beratung revidierten 76 Männer ihre Meinung, 11 Männer waren auch nicht mehr an einer Penisvergrößerung interessiert, so der Mediziner im Wissenschaftsjournal Urology.

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