Creative's Stil: Standortbestimmung

Der Creative: emotionaler Nachfolger des Hippie
Im Inneren verlässt der Kreative die Strukturen äußerer Konventionen

In der Seele ist der Creative Man ein Antikonformer im besten politischen Sinne

Ursprung des Creative

Was dem Creative nicht gefällt, sind eingefahrene Strukturen. Sein soziologischer Hintergrund ist die Subkultur der Bohème, zeitgeschichtlich verankert im Berlin und Paris der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Als jungen Menschen und Künstler verschiedener Couleur gesellschaftliche Normen aufbrachen, und ihr Leben so gestalteten, wie sie es wollten. Der Umbruch offenbarte sich auch in ihrer Mode: sie streiften den Dresscode des Bürgertums - die steife Abendgarderobe - ab, und trugen ab sofort launisch einen immer individuellen Stil, irgendwo zwischen provozierend geschmacklos und kitschig. Auf die Bohème folgten die Hippies. Die „Blumekinder“ waren radikaler in ihrer Überzeugungen, die Gesellschaft zu verändern und frönten in ihrer Kleiderwahl eine fast schon fahrlässig anarchistische Gleichgültigkeit.       

 Stilkunde

Heute darf aber muss der Creative nicht mehr abgerissen wie eine Vogelscheuche auf die Strasse treten. Er trägt mondän, auffallend elegant, was nicht teuer sein muss sondern nur weise ausgewählt. Der Creative Man kombiniert die monolitische Linienführung des Bauhaustils auch mal ohne Umschweife mit postimpressionistischen Farbtupfern. Ihre Kleidungsstücke und Accessoires umgeben wie den Duft eines Parfüms den Hauch der Exzentrik - im Aussehen wie in der Anordnung. Beides ist Ausdruck Ihrer Individualität. Oder sollte da draußen jemand wagen zu behaupten, er wissen, wie Sie etwas zu tragen oder zu leben haben?! Auch wir sagen: schauen Sie mal über unsere Modestrecke, vielleicht ist etwas anregend neues dabei.

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