Biometrische Erkennung: Venenscanner statt Autoschlüssel

Haben Autoschlüssel bald ausgedient?
In Zukunft können Sie vielleicht nur noch mit einer vergoldeten Hand protzen

Ihr Auto öffnet sich demnächst im Handumdrehen. Ein Scanner für Blutgefäße im Türgriff soll's möglich machen

Den Zugang zu Ihrem Wagen soll in Zukunft ein intelligenter Sensor sichern, der beim Öffnen der Autotür Ihre Venen und Arterien scannt und diese Informationen mit den eigenen Systemdaten abgleicht. So stellt sich das zumindest der japanische Konzern Hitachi vor.

Der Venenscanner soll sich im Türgriff des Autos verstecken. Dieser ist so konstruiert, dass er die Hand beim Öffnen der Tür stets in die gleiche Position bringt. Über die Wärmestrahlung der Hand ermittelt der Sensor ein Infarot-Muster, das von der Haut ausgestrahlt wird. Dieses Muster setzt sich aus einer unterschiedlich intensiven Wärmeabgabe zusammen. Je weiter die Haut von einer Vene oder Arterie entfernt ist, desto kälter ist sie.

Dabei ist das Wärme-Muster so charakteristisch wie ein Fingerabdruck. Jedoch mit dem Unterschied, dass der Sensor zum Identifizieren des Nutzers weniger Daten benötigt.

Wer weiß: Vielleicht vermag der Venenscanner im Auto der Zukunft auch eine Arterienverkalkung zu erkennen, um über das Autotelefon danach sofort den Hausarzt zu benachrichtigen.

Sponsored SectionAnzeige