Kernspin-Untersuchung: Verbrennungen durch Tattoos

Sie dürfen alles

So schön Tätowierungen und Piercings auch sein mögen: Im Krankenhaus kann man brennende Probleme bekommen

Immer mehr Ärzte verweigern die Untersuchung mit dem Kernspin-Tomographen, wenn ein Patient Tätowierungen, Piercings oder Permanent-Make-up auf der Haut trägt, so ein Bericht der Bild-Zeitung.

Der Grund: Durch die Eisenpartikel in der Tattoo-Farbe wird die elektromagnetische Energie des Tomographen in Hitze umgewandelt und damit kann die Haut buchstäblich verbrennen, so Professor Gerhard Adam, Direktor an der Uniklinik Hamburg. Für diese Art von Schäden sind die Kliniken verantwortlich, die Gerätehersteller haften nicht.

Deshalb fragen die Mediziner vermehrt nach Tattoos und Piercings und lehnen die Unterschung gelegebenenfalls ab, falls ein Patient seinen Körper mit solchem Schmuck verschönert hat.

Der Kernspin-Tomograph liefert durch die elektrische Anregung von Molekülen im Körper viel genauere Bilder als ein Röntgenapparat und wird häufig für Untersuchungen von Sportverletzungen bis hin zum Tumor-Verdacht verwendet.

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