Outdoorsex: Vergnügen im Freien

Outdoor-Sex kann schnell in die Hose gehen
Sand kann Sex im Freien schnell beenden

Sie fragen sich, wie Sie Ihr Liebesspiel im Freien verbessern können? Basis-Wissen für jede Gelegenheit

Unterkühlung, nein danke!
„Rasen und Erde entziehen dem Körper Wärme. Sie unterkühlen schneller“, sagt Dr. Bernd Kleine-Gunk, Gynäkologe an der Euromed Clinic in Fürth. Die unromantische Folge: ein Blasenkatarrh, der sich rasch zu einer Nierenbecken-entzündung ausweiten kann. Bieten Sie also möglichst wenig Angriffsfläche – etwa, indem Sie die Hündchenstellung bevorzugen.

Nicht ohne Unterlage
Nicht nur zwischen den Zehen stören die Körner. Besonders schmerzhaft sind sie in der Harnröhre. „An Genitalien kann Sand zu Schnitten in der empfindlichen Schleimhaut führen“, sagt der Arzt. Auch unangenehm: Sandflöhe, die sich bei Ihnen einnisten, bis auf Erbsengröße anwachsen. Also, vorher immer ein Handtuch unterlegen.

Aber bitte feucht!
Sie sitzt auf dem Trockenen. „Der Scheidenfilm wird weggespült“, erklärt Kleine-Gunk. Dadurch kann ihr der Verkehr wehtun, und der Keimschutz ist nicht mehr optimal. Gleitgel sorgt für einen reibungslosen Ablauf. Scheidenzäpfchen mit Milchsäure produzierenden Bakterien helfen, Keimschutz wieder aufzubauen.

Ortswahl
Wenn Sie beim Sex den Bootssteg ins Wanken bringen, lauern zwei Gefahren: Splitter und Mückenstiche. Gegen Letztere hilft eine Creme. Und was Splitter betrifft, „wirkt eine Tetanus-Impfung auch im Nachhinein“, so Kleine-Gunk. Alternativen: Sex im Schlauchboot oder unterm Moskitonetz.

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