Angriff der Bakterien: Verkeimte Whirlpools

Unsichtbare Gefahr
Whirlpool: 1000mal höher belastet als Leitungswasser

Wer aus dem Spa kommt, sollte hinterher duschen und gurgeln: Die Keime im Wasser sind mehr als unappetlich

Whirlpools sind laut einer Studie oft mit gefährlichen Keinen und Pilzen belastet. Biologen der texanischen A&M Universität fanden in 95 Prozent ihrer Proben Fäkal-Bakterien und in 81 Prozent Pilze. Jede Dritte enthielt sogar potenziell tödliche Staphylococcus-Bakerien.

Grund für die gefährliche Wasserfracht sind die unzugänglichen Luftleitungen, in denen oft über längere Zeit Wasser steht. Wenn die Düsen wieder angeschaltet werden, blasen sie die Keime und Pilze in den Pool.

Als Beispiel für die Höhe der bakteriellen Belastung zieht Studienleiterin Rita Moyes Leitungswasser heran. Darin befänden sich normalerweise etwa 150 Keime pro Teelöffel – im Whirlpoolwasser hingegen mehr als zwei Millionen

Das unappetitliche Ergebnis gilt nicht nur für private, sondern auch für öffentliche Whirlpools. Aufs Perlbad verzichten muss nach Ansicht der Forscher aber keiner; man müsse die Düsen nur ähnlich regelmäßig putzen wie die Zähne.

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