Trennung: Verlassen werden fällt Kerlen schwer

1101 Sex zu früh
Immer, wenn Sie danach so über ihn lachte, dachte er über Trennung nach...

Männer finden eine Trennung nur dann schlimm, wenn sie verlassen werden. Nicht nur dass: Sie glauben auch fast immer, dass Intrigen der Partnerin dahinter stecken.

Man sollte meinen, dass der aktive Partner mit einer Trennung besser umgehen kann. Dass das aber nur für Männer zutrifft, hat jetzt ein US-Psychologe herausgefunden. Seiner Meinung nach stecken Kerle eine Trennung nur dann cool weg, wenn sie selbst der Frau den Laufpass geben.

Wehe aber, wenn die Frauen sich trennen wollen, sagt Forscher Mike Jordan: Dann fühlen sich die Kerle gleich aufs Schlimmste getroffen. Außerdem glauben Sie auch häufig, dass irgendwelche Intrigen der Partnerin dafür der Grund seien. Und fast nur Männer sind dann der Meinung, dass die Ex in spe das mit der Trennung gar nicht ernst gemeint hat.

Für Frauen dagegen ist eine Trennung in jedem Fall gleich schlimm – egal, ob sie verlassen wurden oder den Partner selbst verlassen hatten. Sie sähen die Trennung an sich als negative Erfahrung, so Jordan.

Herausgefunden hat das der Psychologe von der Francis Marion Universität in Florence, South Carolina, bei der Befragung von 120 Studenten. Er ließ sie ihre verflossenen Beziehungen nach mehreren Kriterien bewerten: Wie sehr fasste das Paar gemeinsam den Entschluss sich zu trennen, wie intrigant empfand der Verlassene das Verhalten des Partners und wie stark glaubten sie, dass die Beziehung wirklich zu Ende sei.

Männer fanden danach meist nichts schlimmes dabei, eine Beziehung selbst zu beenden. Wenn sie aber selbst die Leidtragenden waren, konnten sie es erst kaum glauben und waren auch eher überzeugt, dass die Frauen eine krumme Tour mit ihnen machten. Und bei Ihnen war es auch wahrscheinlicher, dass sie die Ex noch anriefen oder sie treffen wollten, so der Forscher.

Ob das aber nur daran lag, dass Männer ihr Ego verletzt sahen, wenn sie "abgelegt" wurden, darüber gab der Wissenschaftler keine Auskunft, als er die Forschungsergebnisse beim Treffen der Psychologischen Gesellschaft vorstellte.

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