Burn-out-Syndrom: Viele Berufstätige sind ausgebrannt

Gehasster Wochenauftakt
Immer mehr Berufstätige leiden unter dem Burnout-Syndrom

Immer mehr Menschen leiden unter psychischen Problemen am Arbeitsplatz

Die Anzahl der Berufstätigen, die unter dem Burn-out-Syndrom leiden steigt immer stärker an, so eine Untersuchung. Der Anteil an Fehltagen wegen psychischer Probleme stieg um fast 50 Prozent an, so der Berufsverband Deutscher Psychologen (BDP). Grund: Dauerstress, schwierige Arbeitsverhältnisse, ungenügende Mitarbeiterführung sowie ein Ungleichgewicht zwischen dem Arbeitsaufwand und der Bezahlung. Besonders stressgefährdete Berufsgruppen wie Mediziner haben ein dreifach höheres Selbstmordrisiko als andere Arbeitnehmer.

Insgesamt erhöhte sich der Anteil der Fehltage laut Bericht aufgrund von psychischen Problemen im letzten Jahr auf gut ein Zehntel. Weitere Ursachen dafür könnten auch an den aktuellen Arbeitsverhältnissen wie Zeitarbeit oder Personaleinsparungen liegen. Auch die psychische Belastung am Arbeitsplatz könnte sein, dass viele Arbeitnehmer aus beruflichen Gründen eine Fernbeziehung führen müssen und weniger Zeit mit ihrer Familie verbringen können. Aber auch Intrigen und Mobbing nehmen in Firmen immer mehr zu, so der BDP.

Der BDP fordert eine besseres Gesundheitswesen um dem Burn-out oder sogar Selbstmord vorzubeugen. Denn schon mit wenigen Übungen, können die Berufstätigen widerstandsfähiger gegen äußere Belastungen und Krisen werden, so die Psychologen.

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